Sitzung des Bezirksausschusses Landeck, am 13. Februar 2001, im Gasthaus Bierkeller in Landeck 

1. Begrüßung: Bezirksobmann (BO) Herbert Schlatter konnte seine Stellvertreter Hermann Huter und Dr. Bernhard Hofer, die Gesundheitswarte Hannes Zangerl, Ehrenpräsident Ing. Hans Trenkwalder und Ehrenbezirksobmann Johann Weiskopf sowie den Bezirksschriftführer Dr. Norbert Prantner begrüßen.

2. Mitgliederwerbung und Öffentlichkeitsarbeit: Wegen des geringen Guthabens in der Bezirkskasse kann man keine großen Sprünge machen.

Zur Anwerbung von Interessenten reiferen Alters soll ein Folder entwickelt werden. BO Herbert Schlatter stellt ein Faltblatt vor und erhält die volle Zustimmung des Ausschusses, dieses nach Überprüfung durch die Obleute, die in nächster Zeit ein Musterblatt erhalten werden, vervielfältigen zu lassen. Da zur Erfassung der Adressen der Obleute die Ergebnisse der Neuwahlen abzuwarten sind, werden die Texte Anfang April auf Farbblätter kopiert werden. Die Auflage beträgt ca. 1200 Stück. Finanziert wird das Faltblatt durch zwei Sponsoren (Fa. Goidinger und acla da fans , die bereits Geldmittel zugesagt haben. Die Informationsblätter werden in den Gemeinden aufgelegt, auch die Obleute  sollen einige Folder zur Weitergabe an Interessenten erhalten. In den jeweiligen Gemeindeblättern soll auch Mitgliederwerbung veröffentlicht werden.
Sobald der Folder fertig ist, wird er auch ins Internet gestellt.

 Zur Anwerbung von Jungimkern an Schulen soll jede Hauptschule im Bezirk einen Schaukasten zur Verfügung gestellt bekommen (Zielvorstellung). Der jeweilige Vereinsobmann wird gebeten, den Kasten zu füllen und die Bienen zu betreuen. BO Herbert Schlatter hat für einen Schaukasten im Wert von ca. ATS 5000.- bereits einen Sponsor, nämlich die RAIBA Oberland, gefunden.
Zur Finanzierung weiterer Schaukästen wird BO Herbert Schlatter mit Herrn Hannes Rainalter und DI Hanser von der Landwirtschaftskammer Kontakt aufnehmen, um eventuell eine EU-Förderung zu erhalten.

 

 3. Gesundheitsfragen: In Kappl muss kontrolliert werden, ob die  Faulbrut im vergangenen Jahr endgültig besiegt werden konnte. Gesundheitswart Hannes Zangerl und Ehrenobmann Hans Weiskopf werden mit dem Kappler Vereinsobmann im April eine Standbesichtigung durchführen.   

4. Bezirksausflug:

  1. Vorschlag: Fahrt in die Wildschönau und Besichtigung des Bienenmuseums.
  2. Vorschlag: Fahrt über Kematen ins Sellraintal, Besichtigung des Bienenstandes von Vizeobmann des Landesverbandes für Bienenzucht in Tirol, Alfons Haider, Mittagessen in der Darmstädter-Hütte, Besichtigung des Kraftwerkes Kühtai und Führung durch Bernhard Hofer, Rückfahrt durch das Ötztal.
    Der 2. Vorschlag wird einstimmig angenommen. Voraussichtlicher Termin: 17.6.2001

 5. Obleutetreffen: Heuer hat sich Reinhold Sailer , Obmann des BZV Kappl angetragen. Ein Termin wird mit ihm vereinbart. 

6. Feuerbrand: Der Einsatz von Plantomyzin wurde am 31.01.2001 in Österreich untersagt. Ehrenpräsident Hans Trenkwalder berichtet, neuere Forschungen laufen darauf hinaus, natürliche Gegenspieler des Feuerbrandbakteriums über die Bienen (Schwamm am Anflugbrett) in die Blüten zu bringen. 

7. Schulungen: WL dürfen die Hygieneschulung durchführen und Zeugnisse ausstellen. Zur Schulung am 24.2.2001 im Hotel Sonne in Landeck sollen die Obleute, die Gesundheitswarte, wenn möglich der gesamte Ausschuss aller 17 Vereine des Bezirkes eingeladen werden.

 

8. Weitere Vorschläge zur Öffentlichkeitsarbeit:

-         Tag der „Offenen Tür“ im Sommer an mehreren Bienenständen gleichzeitig durchführen – nach erfolgter Ankündigung in der Presse

-         Teilnahme der Imker am Bezirkserntedankfest

-         Zur Unterstützung des mageren Bezirksbudgets: Wer will, kann das für die Teilnahme an der Bezirksversammlung von der EU refundierte Fahrtgeld dem Bezirksverband zur Verfügung stellen. Er muss die Kontonummer des Bezirkes auf der Anwesenheitsliste anführen!

9. Allfälliges: BO Herbert Schlatter wird in der Rundschau darauf hinweisen, dass alle Wanderimker bis zum 1. April der Bezirkshauptmannschaft Landeck und in Kopie der Standortgemeinde sowie der Wandergemeinde eine beabsichtigte Wanderung, den Zeitpunkt der An- und Rückwanderung, die Anzahl der Völker und die Seehöhe der beiden Bienenstände bekannt geben muss.
Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Wanderstände mit Namen und Adresse des Inhabers zu kennzeichnen sind. 

Bezirksschriftführer Norbert Prantner erhält die Erlaubnis das Protokoll ins Internet zu stellen.