Chronik des Vereins

1920 Im Dezember 1920 traten die Imker aus Zams aus dem Bienenzüchter-Verein Landeck, der dem Wiener Reichsverein angehörte, aus und gründeten den Bienenzüchter-Zweigverein Zams, der sich dem Zentralverein in Innsbruck anschloss. Robert Gasser wurde von den 14 Mitgliedern zum Obmann gewählt und führte auch die Chronik, Alfons Geiger wurde zum Kassier gewählt. 

1921 Nach der Jahreshauptversammlung (JHV) und dem Vortrag von Wanderlehrer (WL) Schweinester fand eine Ständeschau statt.

1922 Bei der JHV hielt WL Schweinester vor nunmehr 18 Mitgliedern einen lehrreichen Vortrag über den Wert der Bienenzucht.

1923 Über fortschrittliche Bienen- und Königinnenzucht referierte WL Kugler und führte bei der anschließenden Ständeschau den 19 Imkern die Erstellung eines Ablegers praktisch vor.

1924 Lehrausflug der 21 Mitglieder nach Kronburg und praktische Demonstration durch WL Kugler. Aufnahme eines Anteilscheins von 25.000 Kronen bei der Wirtschaftsstelle des Zentralvereins Innsbruck. 

1925 Dem Vortrag von WL Kugler über Bienenkrankheiten und deren Bekämpfung folgte die Besichtigung von drei Bienenständen. Von der JHV wurde der Mitgliedsbeitrag für die 24 Imker mit S 3.- festgelegt. Bei der Neuwahl wurde Josef Prantauer zum Obmann, Robert Gasser zu seinem Stellvertreter, Alfons Geiger zum Kassier gewählt. Erstmals wurde ein eigener Schriftführer gewählt: Erich Vötter. 

1926 Wegen einer aufgetretenen Milbenseuche (Tracheenmilbe) kontrollierte eine Kommission, der auch der Bezirkstierarzt und WL Kugler angehörten, alle Bienenstände.

1927 WL Kugler hielt einen Vortrag über Steuerangelegenheiten und Bienenkrankheiten. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf S 4.- erhöht.

1928 Christian Lindner wurde zum Obmann gewählt, Obmann-Stellvertreter blieb Robert Gasser, zum Kassier wurde Alfons Kössler, zum Schriftführer Eduard Haid gewählt. Über die Behandlung von Bienenkrankheiten referierte WL Kugler, und anschließend wurde der bisherige Kassier Alfons Geiger zum Seuchenwart bestellt. Weiters wurde beschlossen, in Zusammenarbeit mit dem Verschönerungsverein pollenspendende Bäume zur Trachtverbesserung zu pflanzen. Der Verein kaufte um S 134.- eine Wabenpresse an. Vom Reinerlös des Imkerballs wurde um S 84,- eine Wachskanone angekauft.  Die Ausleihgebühr für Wabenpresse und Wachskanone betrug S 1.- pro Tag. Ab dem 17. Volk mussten Steuern bezahlt werden, 16 Völker waren steuerfrei. In diesem Bienenjahr wurde ein Vereinsbienenstand errichtet. 

1929 Oberforstrat (OFR) Lüftenegger aus Prutz ergriff nach einem Referat von WL Kugler über die Milbenseuche auf Wunsch der Mitglieder das Wort. Dem Seuchenwart Alfons Geiger wurde für seine mühevolle Arbeit S 20.- ausbezahlt. Der Mitgliedsbeitrag wurde mit S 5.- festgesetzt. 

1930 Neuwahl : Johann Achenreiner wurde Obmann, Christian Lindner sein Stellvertreter, Eduard Haid blieb Schriftführer und Josef Siegele wurde neu zum Kassier gewählt. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf S  4,5 reduziert. Am 9. Februar wurde ein Imkerball veranstaltet. Da sich der Verleih der Wachsbearbeitungsgeräte nicht bewährt hatte, wurde beschlossen, Josef Siegele mit der Wachsbearbeitung zu betrauen. Jedes Mitglied musste ihm pro kg Wachs für die Umarbeitung S 2,5 bezahlen. 

1931 OFR Lüftenegger hielt anlässlich der JHV einen Vortrag über Honigpreis, Honigabsatz und Zollschutz. Der Mitgliedsbeitrag wurde mit S 5.- festgesetzt. Mehrere Imker wanderten ins Fimbatal  

1932 Die Mitglieder wählten Alfons Geiger zum neuen Obmann, Robert Gasser zu seinem Stellvertreter. Josef Siegele blieb Kassier, Eduard Haid Schriftführer. Von Herrn OFR Lüftenegger kaufte der Verein 30 kg Bienenwachs auf, welches Alfons Geiger zu Mittelwänden verarbeitete. Preis pro kg für Mitglieder S 5,80. WL Kugler gab abschließend praktische Tipps zur Bienenhaltung. 

1933 Gründung einer kleinen Vereinsbibliothek, die von Robert Gasser bis 1935 verwaltet wurde, später von Johann Zadra. Derzeit hat der Obmann die Bücher in Verwahrung. WL Fridolin Nutt aus Triesen, Fürstentum Liechtenstein, hielt einen Vortrag über Rassezucht – Wahlzucht, OFR Lüftenegger referierte über Moderne Bienenzucht. An den Hängen längs der Zammerberger Straße pflanzten die Zammer Imker 30 Linden, 200 Weidenstecklinge und 150 Goldruten zur Trachtverbesserung. Die drei Vereinsbienenstöcke wurden im Frühjahr versteigert. 

1934 Zur JHV konnte als Bezirksvertreter der Abgeordnete zum Tiroler Landtag Rietzler aus Fließ begrüßt werden. Er referierte über Honigabsatz und Zuckerbeschaffung. Eine Honigschleudermaschine wurde angekauft und gegen eine geringe Gebühr für maximal drei Tage an die Mitglieder verliehen. Von den 34 Mitgliedern wurden in der Riefe und am Ölberg 20 Lindenbäume gepflanzt. 

1935 Man beschloss, die Zeitschrift Bienenvater zu abonnieren. Nach Beschluss der Mitgliederversammlung verteilte der Obmann zur Verbesserung der Tracht nach der Roggenernte 40 kg  Schwarzplenten an die Bauern, was leider nicht den erwünschten Erfolg brachte. Am Ölberg wurden 20 Götterbäume gepflanzt. Im Oktober mussten alle organisierten und nicht organisierten Imker mit ihrer Unterschrift bestätigen, bis zum 4. November ihre Völker gegen die Tracheenmilbe  mit dem Frowischen Mittel zu behandeln. 417 Völker wurden behandelt, zwei gingen zugrunde. 

1936 Der Verein zählt 36 Mitglieder. OFR Lüftenegger hielt einen lehrreichen Vortrag über die Milbenbekämpfung. Der Verein kaufte im Herbst 10 kg Weißkleesamen und verteilte ihn zur Trachtverbesserung an die Mitglieder. 

1937 Der Mitgliedsbeitrag für die 32 Mitglieder wurde mit S 4.- für den Verein und S. 1.- für die Wanderversammlung in Innsbruck festgesetzt. Erstmals wurde eine eigene Zuchtgruppe gegründet. 

1938 Der Ausschuss wurde einstimmig wieder gewählt. WL Josef Schweinester aus Telfs hielt einen ausführlichen Vortrag über Steuerabführung, Fütterung und Trachtpflanzen. OFR Lüftenegger referierte über Seuchengesetze und Bienenrassen. 

1939 Im März wurde der Bienenzüchter-Zweigverein Zams aufgelöst und in Ortsfachgruppe Imker Zams-Landeck umbenannt. Gleichzeitig erfolgte der Anschluss an die Landesfachgruppe Imker Alpenland in Innsbruck und an die Reichsfachgruppe Imker e.V. mit Sitz in Berlin. Einstimmig wurden der bisherigen Zammer Vereinsvorstand in den Vorstand dieser Ortsgruppe gewählt: Zum Vorsitzenden (Obmann) Alfons Geiger, zum 1. Beirat (Kassier)  Josef Siegele und zum 2. Beirat (Schriftführer) Eduard Haid. Drei Mitglieder aus Stanz wurden neben weiteren Zammer Imkern zu Funktionären für Zuchtwesen, Wanderung, Bienenkrankheiten, Beobachtungswesen, Trachtverbesserung, Bibliothek und Marktwesen gewählt. Der Mitgliedsbeitrag wurde mit 4 Reichsmark festgelegt. Da sich 1938 der Bienenzuchtverein Landeck wegen innerer Zwistigkeiten aufgelöst hatte, traten 10 Landecker der Ortsfachgruppe Zams-Landeck bei. Im offiziellen Stempel wurde der Verein bereits Ende 1939 Ortsfachgruppe Landeck-Zams genannt, im Protokollbuch wird bis 1943 vom Ortsverein Zams-Landeck und Umgebung gesprochen. 

1940 Der Antrag zur Gründung einer eigenen Ortsfachgruppe Landeck wurde abgelehnt. Der Mitgliedsbeitrag betrug 4,50 Reichsmark. Für 54 RM wurde eine Bienenstockwaage angeschafft. Während des Krieges wehte im Vereinswesen ein rauer Wind: Die Versammlung beschloss, für unentschuldigte Abwesenheit bei der Hauptversammlung 5 RM Strafe einzuheben. Auch Honig musste zur Versorgung der Kranken und Alten in den Spitälern abgeliefert werden. Statt der von der Reichsfachgruppe geforderten 3 kg Honig pro Bienenvolk konnten wegen der schlechten Honigernte nur 1,50 kg gestellt werden. An die Landesfachgruppe wurden nur 745 kg Bienenhonig abgeliefert, da manche Mitglieder keinen Honig abgaben. 

1941 Ein weiterer Antrag auf Teilung der Ortsfachgruppe Landeck-Zams wegen Überlastung wurde vom Kreisvorsitzenden OFR Lüftenegger abgelehnt. So blieben die Mitglieder von Landeck während des Krieges bei der Ortsfachgruppe Zams. Der Mitgliedsbeitrag betrug 5 RM. Auch Wachs sollte nun abgeliefert werden. Mittelwände erhielt man nur gegen Bezugsschein vom Vorsitzenden. 

1942 wurden Wanderstände für 100 Völker in Feichten und auf der Alpe Tanun im Ferwall von Zimmermeister Alois Platt gebaut. Alfons Geiger betreute den Wanderstand im Ferwall, Kreisvorsitzenden-Stellvertreter Josef Beer aus Stanz den in Feichten. Wegen zu vieler Völker, schlechter Tracht und widrigen Wetters konnte nur ein Ertrag von 3kg pro Volk eingebracht werden. So stellte das Notstandsgebiet Landeck-Zams an die Landesfachgruppe statt der geforderten 2 kg pro Volk insgesamt nur 445 kg Honig, erhielt aber trotzdem 7 kg Futterzucker für jedes eingewinterte Bienenvolk. 

1943 Von den Imkern der Ortsfachgruppe Landeck-Zams sollten pro Volk 3kg Honig zu je 2,70 RM gestellt werden, 586,5 kg wurden abgeliefert. Bei Weigerung wurden Völker beschlagnahmt und Futterzucker entzogen. Wegen des hohen Eigenbedarfs lieferten die Imker in diesem Jahr kaum Wachs ab. 

1944 Wegen Mangel an Mitgliedern fand im 5. Kriegsjahr keine JHV statt. Auf Grund des guten Ertrages in den Tieflagen konnten 1944 die geforderten 3 kg Honig pro Bienenvolk abgegeben werden. Insgesamt wurden 1600 kg Honig abgeliefert, obwohl die Ernte in den Wanderständen gleich null war. 

1945 Nach dem Zusammenbruch des Hitlerregimes wurden sämtliche Vereine aufgelöst. In den Tieflagen gab es in diesem Jahr eine totale Missernte, ein Wandern in die ertragreichen Höhenlagen wurde von der französischen Besatzungsmacht untersagt. Auf Veranlassung des Landeshauptmannes von Tirol, Dr. Karl Gruber, der für die Bienenzucht besonderes Interesse zeigte, erhielt jeder Imker im Herbst 5 kg Futterzucker pro Volk. Bis September waren bereits cirka 20 Prozent der Bienenvölker in Zams verhungert. 

1946 bis 1949 Der Schriftführer bedauert, dass der Bienenzuchtverein Zams nicht neu gegründet werden konnte. Die 33 Mitglieder wurden aber weiterhin vom alten Vorstand betreut. 

1950 Bei der Wiedergründung des Bienenzüchter-Zweigvereins Zams wurde der alte Ausschuss auf drei Jahre wieder gewählt. Nach dem Wegfall der Landecker Imker beanspruchte der Verein Landeck das Kassageld. Freiwillig wurde den Landeckern der Betrag von S 40.- überlassen. Bezirksobmann Franz Beer referierte über Bienenhaltung und schlug den Zammer Imkern vor, auf Verbandskosten ein Zuchtvolk von Herrn Eberharter aus Schwaz anzukaufen, wenn der Zammer Verein die Beute stellt und die Betreuung übernimmt. Züchter Pangratz konnte 14 Königinnen züchten, 11 wurden auf der Belegstelle begattet. 

1951 Wegen der Verteilung der Rasseköniginnen gab es Unstimmigkeiten, die zum Rücktritt des Zuchtwartes und einem Austritt aus dem Verein führte. Alfons Krismer übernahm die Weiterzucht. 12 begattete Edelköniginnen konnten verteilt werden. 

1952 Bezirksobmann Franz Beer referierte über Zuchtwesen und Honigpreisentwicklung. Wegen erneuter Unstimmigkeiten infolge der Zuteilung der Königinnen traten zwei weitere Imker - auch der Zuchtwart - aus dem Verein aus, allerdings konnten 5 neue Mitglieder begrüßt werden. Der vom Landesverband festgesetzte Mitgliedsbeitrag betrug S 14.-. 

1953 Die Imker Alfons Geiger und Eduard Haid wurden infolge ihrer langjährigen Zugehörigkeit zum Verein und ihrer Funktionärstätigkeit einstimmig zu Ehrenmitgliedern ernannt. Für die nächsten 3 Jahre in den Ausschuss gewählt wurden Josef Siegele (Obmann), Alfons Geiger (Stellvertreter), Alois Huber (Kassier) und Artur Storch (Schriftführer). Eine neue Zuchtgruppe wurde aufgestellt. Die Vereinsschleuder wurde an Mitglieder in Zukunft kostenlos verliehen. 

1954 Zu Beginn wurde des im Vorjahr verstorbenen Ehrenobmanns Alfons Geiger gedacht. Christian Linder wurde zum Obmann-Stellvertreter gewählt. Bezirksobmann Franz Beer berichtete von den Königinnenzuchterfolgen der vergangenen Jahre. Am 10.5. fand im Gasthof Kaifenau ein Vortrag von Fachlehrer Saurwein über die Bienenkrankheiten Nosema und Milbe statt, am 12.12. referierte Bezirksobmann Franz Beer zum selben Thema und stellte die Heilmittel Nosemak und Fumidil vor. 

1955 Bei der JHV wurde des verstorbenen Imkers Ing. Lüftenegger gedacht. Bezirksobmann Franz Beer berichtete vom Erfolg der Nosemabekämpfung im vergangenen Jahr. Zur Information der Mitglieder am Zammerberg wurde eine Mittelsmann bestimmt. 

1956 Die Neuwahl des Ausschusses ergab keine Änderungen. Auch für die Imker aus Stanz wurde ein Mittelsmann zur Informationsübermittlung gefunden. Die Erhöhung des Versicherungsbeitrags um S 5.- sollte zu besseren Leistungen führen. Der Zuckerpreis betrug S 5,50 pro Kilogramm, Herbstzucker wurde mit S 1.- pro kg vom Verband subventioniert. 

1957 Herr Rienzner hielt einen lehrreichen Vortrag über Obstbau und Bienenzucht und wies darauf hin, dass das Spritzen während der Blütezeit verboten ist. Bezirksobmann Franz Beer beantwortete aktuelle Fragen der Imker. 

1958 Fünf Imker aus Stanz traten aus dem Verein Zams aus und gründeten einen eigenen Verein. Die Vereinsmitglieder beschlossen, sich in Zukunft an jedem ersten Sonntag im Monat im Gasthof „Zur Haltestelle“ zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu treffen. WL Franz Beer hielt einen Vortrag über die Behandlung der Völker im Frühjahr. 

1959 zählte man im Verein 32 Mitglieder, die 532 Bienenvölker betreuten. Bei der Neuwahl wurde Josef Saurwein zum Obmann, Josef Siegele zu seinem Stellvertreter, Alois Huber zum Kassier und Artur Storch zum Schriftführer gewählt. WL Franz Beer hielt ein Referat über die Förderung der heimischen schwarzen Biene Apis mellifica mellifica. 

1960 Eine Exkursion, organisiert vom Landesverband, führt die Zammer Imker nach Illertissen (BRD), zum größten Bienenzuchtbetrieb Deutschlands. WL Franz Beer hielt anlässlich der JHV einen Lichtbildervortrag über die Tracheenmilbe und ihre Bekämpfung. 

1961 Die Vereinsschleuder ließ man neu streichen. Bei der JHV hielt WL Franz Beer ein Referat über die Notwendigkeit der Erstellung von Reservevölkern und über die Königinnenzucht. 

1962 Zur Einweihung des neuen Gebäudes der Imkergenossenschaft Imst mit der modernen Wachsverarbeitungsmaschine wurden auch die Zammer Imker eingeladen. Die Neuwahl des Ausschusses erbrachte folgendes Ergebnis: Josef Saurwein – Obmann, Josef Siegele – Omann-Stellvertreter, Heinrich Prieth – Kassier, Artur Storch – Schriftführer. WL Franz Beer hielt ein Referat über Bienenkrankheiten und Königinnenzucht. Der Mitgliedsbeitrag wurde zum Ankauf neuer Zuchtvölker nach einstimmigem Beschluss um S 5.- erhöht. 

1964 Erstmals wurde eine Staffelung des Mitgliedsbeitrages je nach Völkerzahl beschlossen. Er betrug bis 30 Völker S 5.-, über 30 Völker S 10.-. WL Franz Beer hielt einen Vortrag über Schwarmverhinderung. 

1965 Bei der Neuwahl wurde Artur Storch zum Obmann, Josef Siegele zu seinem Stellvertreter, Heinrich Prieth zum Kassier und Alois Kofler zum Schriftführer gewählt. WL Franz Beer beschrieb in seinem Referat das Zusetzen von Königinnen. 

1966 Anlässlich der JHV berichtete WL Franz Beer von den neu entdeckten Bienenkrankheiten Septikämie und Rickettsiose, welche die Entwicklung der Völker stark hemmen. Bei der anschließenden Diskussion wurden der sprichwörtliche Fleiß und die Schwarmträgheit der Tiroler Biene gelobt. 

1967 In diesem Jahr legte man vereinsintern den Schwerpunkt auf die Jungimkerförderung. Jeder Jungimker erhielt vom Bienenzuchtverband nach dem Besuch des Anfängerkurses in der Imkerschule in Imst zwei Beuten samt Völkern nach Wahl geschenkt. Heinrich Prieth gab das Amt des Kassiers auf, Alois Theiner wurde zum Kassier gewählt. 

1968 Des verstorbenen langjährigen Obmannes und Obmann-Stellvertreters wurde besonders gedacht. Die Neuwahl ergab folgendes Ergebnis: Obmann – Artur Storch, sein Stellverteter – Juen Hans, Kassier – Theiner Alois, Schriftführer – Kofler Alois. WL Franz Beer berichtete von der Amerikanischen Faulbrut, der schlimmsten Bienenkrankheit und von deren Bekämpfung. 

1970 Das Thema vereinseigene Bienenzuchtgeräte wurde angeschnitten, galt aber noch als unerledigt. Die Imker wurden gebeten, den Honig nicht unter S 50.-  pro kg zu verkaufen. 1969 war das Bienenhaus der Tertiarschwestern in Kronburg abgebrannt. Es wurde wieder errichtet, und eine junge Schwester, die dem Zammer Verein beitrat, betreute die Bienen weiter. 

1971 Bei der JHV sprach der stellvertretende Bezirksobmann Hans Trenkwalder über die Zusammenarbeit im Verein, gemeinsame Werbung und den Wert des Honigs. Bei der Neuwahl wurde Alois Theiner zum Obmann, Hans Juen zu seinem Stellvertreter, Haid Franz zum Kassier und Alois Kofler zum Schriftführer gewählt. Die vereinseigene Schleuder wurde Haid Franz überlassen, die Stockwaage Hans Juen zur Verwahrung gegeben. Der neue Obmann organisierte gemeinsam mit dem Bezirksobmann Franz Beer einen gelungenen Ausflug der Bienenzüchter des Bezirkes nach Kaltern. Am Kalterer See wurde weniger dem Seewasser, sondern mehr dem Weingott Bacchus gehuldigt und auf der Rückfahrt an mehreren „Tankstellen“ eingekehrt. Der Schriftführer schrieb ins Protokollbuch: „An Weiteres kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aber wie es scheint, müssen wir doch noch gut nach Hause gekommen sein.“ 

1972 Man beschloss, sich an jedem ersten Sonntag im Monat zum Erfahrungsaustausch zu treffen. WL Beer hielt einen Vortrag über Seuchenbekämpfung und Versicherungswesen. 

1973 Über die Völkerbehandlung im Herbst, die frühzeitige Auffütterung, das Einlegen von Stockwindeln, die Frühjahrsfütterung und die Schwarmverhinderung referierte WL Franz Beer bei der JHV. 

1974 Der gesamte Vereinsvorstand wurde einstimmig wiedergewählt. WL Hans Trenkwalder berichtete von Bienenkrankheiten und von den verschiedenen Arten von Schwärmen. Franz Haid kaufte die Stockwaage zum Preis von S 1600.- dem Verein ab. Es wurde vorgeschlagen, den  Honigpreis mit S 60.- pro kg wie im Vorjahr zu belassen. 

1975 WL Franz Beer zeigte anlässlich der JHV auf, wie der Imker das Schwärmen erfolgreich verhindern kann. 

1976 Imkermeister Schranz stellte in seinem Referat Vor- und Nachteile der Hinterbehandlungsbeute und der Magazine gegenüber und stellte die Maikrankheit der Bienen vor. Der Honigpreis wurde mit S 80.- vorgeschlagen. 

1977 Die Neuwahl erbrachte folgendes Ergebnis: Alois Theiner wurde Obmann, Johann Juen sein Stellvertreter, Kassier wurde Karl Ehrlich und Schriftführer Bernhard Grünauer. WL Franz Beer referierte über Bienenkrankheiten, Bruttätigkeit, Beutenformen und Ablegerbildung. WL Hans Trenkwalder wurde in den Vorstand des Landesverbandes gewählt. Der Honigertrag war mäßig, ein kg Zucker kostete S 8,78. 

1978 Der Mitgliedsbeitrag betrug für 1 bis 10 Völker S 50.-, für 11 bis 30 Völker S 90.-, von 30 bis 100 Völker S 130.-. WL Hans Trenkwalder referierte über Bienenhaltung, Einfütterung, Bienenkrankheiten und Spritzschäden. Leider erbrachte das Jahr eine totale Missernte. Der Zuckerpreis betrug S 11,40 pro kg. Erstmals überreichte der Bienenzüchter Zweigverein Zams an vom Landesverband für Bienenzucht geehrte verdiente Imker auch eine vereinseigene Urkunde. Franz Beer erhielt die goldene Verdienstmedaille, Franz Weber die silberne, 5 weitere Imker des Zammer Vereins erhielten die bronzene Verdienstmedaille. 

1979 Über Königinnenerneuerung referierte Fachlehrer Zangerl aus Imst und zeigte einen beeindruckenden Film über den neuen Bienenschädling, die Varroamilbe. Der Zuckerpreis stieg in diesem Jahr auf S 11,90. 

1980 Die Neuwahlen ergaben keine Änderung in der Vereinsführung. Schuler Andreas wurde für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, zwei weitere Imker für 25-jährige Vereinszugehörigkeit. Der Obmann der Agrargemeinschaft Zams, Hermann Hammerl, der als Ehrengast der JHV beiwohnte, spendierte dem Bienenzüchterverein Zams eine Imkerkerze. Den kunstvollen Ständer dazu schmiedete Remy Pangratz, Kunstschmied in Imst. Als kleine Anerkennung erhielt Herr Pangratz 10 kg Honig. Weiters wurde beschlossen, das Ambrosiusfest jährlich feierlich zu begehen. WL Hans Trenkwalder hielt einen aufschlussreichen Vortrag über Varroa-Verhütung. Der kalte Sommer brachte nur einen geringen Honigertrag, der Honigpreis stieg auf S 90.- bis 120.-.   

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1981 Bei der JHV wurde beschlossen, die Imkerkerze zu Ehren eines verstorbenen Imkers an seinem Sarg aufzustellen. Sie soll ihn auf seinem Heimweg zum Herrn begleiten. Dafür wird kein Kranz mehr gekauft. WL Franz Beer wurde zum Ehrenobmann ernannt. Der Leiter der Imkerschule Imst Josef Schranz hielt einen interessanten Vortrag über Frühjahrspflege und Wanderung. Der Honigertrag war mäßig. 

1982 Anlässlich der JHV hielt Fachlehrer Zangerl aus Imst ein lehrreiches Referat über Ablegerbildung und Ablegerverwendung. Das Honigjahr war gut, der Zuckerpreis betrug S 12,90. 

1983 Der gesamte Ausschuss wurde wiedergewählt. Zum Seuchenwart wurde Thomas Zangerl gewählt. WL Hans Trenkwalder  referierte über Bienenkrankheiten und Königinnenzucht. Anschließend stellte sich der neu gewählte Bezirksobmann Johann Weiskopf aus Pians vor. An der  Lehrfahrt nach Finkenberg im Zillertal nahmen 29 Imker bzw. ihre Ehefrauen teil. Die Fahrtkosten übernahm der Verein. 

1984 Der reine Vereinsbeitrag wurde nach einstimmigem Beschluss von S 10.- auf S 20.- erhöht. Altobmann Artur Storch spendierte dem Verein 2 Fachbücher. Der Vizepräsident des Landesverbandes Zangerl aus Imst stellte die Arbeit des Landesverbandes im Streifzug vor. Der Honigertrag war mäßig. Der Zuckerpreis stieg auf S 16,30 an. 

1985 Die Mitglieder beschlossen bei der JHV, in Zukunft alle Imker für 15-jährige Mitgliedschaft beim Bienenzüchterverein Zams vereinsintern zu ehren. Begeistert waren die Zammer Imker vom  Vortragenden Paul Fiegl, vulgo „Bienenpaul“, aus dem hintersten Ötztal. So urig, wie die Bevölkerung dort ist, fiel auch sein Vortrag über das ganze Bienenjahr aus. Der Chronist vermerkte: „Solche Menschen wie der Bienenpaul sind das Salz für unsere Bienen und deren Halter.“ Obwohl in diesem Jahr viele Imker ihre Bienen noch im Juni füttern mussten, trugen diese im Juli und August viel Honig ein. Der Zuckerpreis betrug S 16,70. 

1986 Die Neuwahlen erbrachten keine Veränderung. Franz Weber erhielt für 50-jährige Vereinstreue vom Landesverband die Weippl-Medaille in Bronze. Obmann Alois Theiner und sein Stellvertreter Johann Juen erhielten vom Landesverband die silberne Verdienstmedaille. WL Heinrich Gritsch zeigte einen sehenswerten Film und führt durch das Bienenjahr. 

1987  Über die Bienenkrankheiten Varroatose, Nosema, Amöbenkrankheit und Ruhr referierte Imkermeister Josef Schranz . Er appellierte an die Imker, die vom Verein ausgegebenen verbilligten Varroagitter zur Kontrolle des Milbenfalls einzusetzen und gab praktische Tipps zur Vermeidung bzw. Behandlung dieser Krankheiten. Beiträge für Mitglieder: Landesverbandsbeitrag für 1-10 Völker S 60.- , Versicherung S 25.- , Vereinsbeitrag S 20.- . Der Sommer war stark verregnet, der Honigertrag (S 100.- pro kg) mittelmäßig. 

1988 Die 38 Mitglieder des Vereins betreuen 385 Völker. Franz Beer erhielt für 60-jährige Vereinstreue ein Ehrengeschenk. WL Hans Trenkwalder stellte in seinem Vortrag die biologische und chemische Bekämpfung der Varroa vor. Das Honigjahr war schlecht, Varroa konnte noch keine gefunden werden. 

1989 Die Neuwahl ergab keine Änderung, außer dass Obmann Alois Theiner auch das Amt des Seuchenwarts von Thomas Zangerl übernahm. Bezirksobmann Johann Weiskopf referierte über die Varroabekämpfung und die Ablegerbildung. In diesem sehr schlechten Honigjahr wurde noch keine Varroa auf Zammer Bienenständen gefunden. 

1990 Besonders wurde der verstorbenen ehemaligen Funktionäre des Vereines Alois Kofler und Ehrenobmann Franz Beer gedacht. Schuler Andreas wurde für 50-jährige Mitgliedschaft sowohl vereinsintern als auch vom Landesverband geehrt. IM Josef  Schranz trug in seinem Vortrag „Quer durchs Bienenjahr“ viele praktische Tipps zur Bienenhaltung vor. 

1991 Der Leiter der Imkerschule Imst und Schriftleiter der Alpenländischen Bienenzeitung DI Gstrein referierte anlässlich der JHV in gut verständlicher Form über Bienenkrankheiten und ihre Erreger. 

1992 Die Neuwahlen ergaben keine Veränderung. Obmann Theiner Alois und sein Stellvertreter Johann Juen konnten aus der Hand des Präsidenten des Tiroler Landesverbandes für Bienenzucht als Anerkennung und Dank für ihre langjährige Funktionärstätigkeit die bronzene Weippl-Medaille entgegennehmen. Bezirksobmann Johann Weiskopf referierte über die Fütterung der Bienen. In Zukunft wolle man sich an jedem zweiten Sonntag im Monat nach dem Messbesuch zu einem Meinungsaustausch treffen. Völlig unerwartet verstarb im Oktober der amtsführende Kassier Karl Ehrlich. Die Imkerkerze begleitete ihn auf seinem Heimgang zum Herrn. 

1993 Bei der Ergänzungswahl wurde Anton Rudig zum Kassier gewählt. WL Heinrich Gritsch referierte über Bienenkrankheiten und zeigte einen dazu passenden Film. Die 30 Mitglieder betreuten in diesem Jahr 295 Völker. 

1994 Es wurde beschlossen, dass für jedes der 30 aktiven Mitglieder des Vereins S 100.- an die Tiroler Imkergenossenschaft überwiesen werden, wodurch der Verein Teilhaber der Imkergenossenschaft bleibt. Das Geld wurde für den Einbau eines Lastenaufzugs und einer Raasmaschine benötigt. WL Josef Schranz referierte in seiner bekannt humorvollen Art zu brillanten Dias über Frühjahrsentwicklung, Kalkbrut und Tracheenmilbe. Vier der fünf Imker im Finais mussten wegen der Erstellung einer Deponie für Aushubmaterial des Zammer Bahntunnels ihre Bienenhäuser verlegen. 

1995 Obmann Alois Theiner erklärte sich bereit, ein weiteres Jahr die Funktion des Obmanns und die des Seuchenwarts zu bekleiden. Anton Rudig wurde zu seinem Stellvertreter gewählt, Edmund Theiner zum Kassier. Schriftführer blieb Bernhard Grünauer. Alexander Albl erhielt für 40-jährige Mitgliedschaft die silberne Verdienstmedaille des Landesverbandes für Bienenzucht in Tirol, Obmann Alois Theiner die goldene Verdienstmedaille. Beide Imker wurden auch vereinsintern geehrt. Anschließend hielt Bezirksobmann WL Johann Weiskopf einen Vortrag zum Thema „Durchs Bienenjahr“. 

1996 Nach dem Rücktritt von Obmann Alois Theiner gab es zwei Wahlvorschläge: Norbert Prantner und Obmann-Stellvertreter Anton Rudig. Die Wahl gewann Norbert Prantner. Anton Rudig legte seine Funktion zurück. Nikolaus Antretter wurde zum Obmann-Stellverteter gewählt. Kassier blieb Edmund Theiner, Schriftführer Bernhard Grünauer und Seuchenwart Alois Theiner. Präsident Hans Trenkwalder zeigte einen Film und Dias über Bienenvermehrung und Königinnenzucht. Beschlüsse:

  1. Wanderimker müssen im Gemeindegebiet von Zams ein Gesundheitszeugnis vorlegen.
  2. Mittel zur Vorbeugung von Bienenkrankheiten werden bis zu 30 Völkern pro Mitglied kostenlos abgegeben, so lange es die Vereinsfinanzen erlauben.
  3. Ehrengeschenke dürfen vom Ausschuss vergeben werden.

Nach langem, schwerem Leiden verstarb Anfang Juni der Imkerkollege Anton Rudig.                

Ende Juni fand eine Lehrfahrt zum Bienenstand von WL Ludwig Metzler in Alberschwende mit Rückfahrt über den Hochtannberg statt. Die Fahrtkosten übernahm der Verein.

1997 Mehrere Ehrungen konnten durchgeführt werden: Langzeitobmann Alois Theiner wurde von der Mitgliederversammlung zum Ehrenobmann, sein langjähriger Stellvertreter Johann Juen zum Ehrenmitglied ernannt. Weber Franz und Johann Juen wurden vom Landesverband mit der goldenen Verdienstmedaille, Bernhard Grünauer wurde mit der silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Alle verdienten Imker erhielten auch vom Verein Ehrengeschenke. Der Vizepräsident des Landesverbandes Kurt Oberthaler zeigte einen Videofilm und Dias und referierte über biotechnische Maßnahmen der Varroabekämpfung. Nassenheider Applikatoren wurden bis zur Hälfte der Völkerzahl kostenlos abgegeben, Ameisensäure zur Gänze kostenlos. Beim Verein sind 29 aktive Imker, die 342 Völker betreuen, und 5 unterstützende Mitglieder gemeldet. Anfang Juli fand gemeinsam mit dem Imkerverein Landeck eine Lehrfahrt nach Dietenheim und ins Ahrntal statt. Die Buskosten teilten sich die Vereine Zams und Landeck.

 

 

   

 

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1998 Bei den Neuwahlen gab es keine Veränderung. Wie im Vorjahr wurden für die Hälfte der gemeldeten Völker gratis Nassenheider Applikatoren oder die neuen Universalverdunster ausgegeben. Erstmals gab es von der EU eine 80 %-ige Förderung der Varroabekämpfungsmittel. WL Gerhard Oberdacher stellte in einem interessanten Vortrag, untermalt mit wunderschönen Dias, seine Betriebsweise im Jahreslauf vor. Die Lehrfahrt führte die Zammer Imker zum Bienenstand von Bezirksobmann WL Gerhard Oberdacher in Fügen im Zillertal, wo sein moderner Imkerbetrieb und seine vitalen Völker besichtigt werden konnten.   

   

   

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1999 Der Vereinsbeitrag wurde auf einstimmigen Beschluss von S 20.- auf S 30.- erhöht. Imkermeister Martin Ennemoser hielt ein sehr praxisnahes Referat zu anschaulichen Dias zum Thema „Durchs Bienenjahr“. Neben der Ameisensäurebestellung wurde allen Imker erstmals auch das neue Mittel Thymovar zur Varroabekämpfung gratis zur Verfügung gestellt. Wieder gab es eine EU-Refundierung von 80%. Die Lehrfahrt führte zu Herrn Margreiter in Steinberg am Rofan. Die Rückfahrt führte über Bad Tölz nach Pettnau, wo die Imkermusik mit Lois Venier und dem Obmann wie im Vorjahr zur Unterhaltung aufspielte.  Am 30. August begleitete die Imkerkerze den langjährigen Schriftführer und Obmann des Bienenzüchtervereins Zams Artur Storch auf seinem Heimgang zum Herrn, am 14. November ist der Vereinsälteste, Franz Weber, friedlich entschlafen. Die Imkerkerze brannte auch an seinem Grab.

   

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2000 Schuler Andreas erhielt für 60-jährige Mitgliedschaft beim Bienenzüchter Zweigverein Zams die goldene Medaille des Landesverbandes für Bienenzucht in Tirol. Außerdem wurde er bei der JHV auch vom Vereinsvorstand geehrt. Wegen der mäßigen Beteiligung von Mitgliedern bei der letzten Lehrfahrt wurde beschlossen, diese nur mehr alle zwei Jahre durchzuführen. Wenn keine Lehrfahrt geplant ist, soll eine gesellige Veranstaltung stattfinden. WL Peter Lettenbichler hielt unter Einsatz der modernsten technischen Hilfsmittel wie Laptop und Datenprojektor ein interessantes Referat über die Auswinterung der Bienen und die Behandlung der Bienen zur Bekämpfung der Varroamilbe. Am 19. Mai verstarb unser langjähriger Imkerkollege Hochw. Herr Consiliarius Andreas Zangerl. Die vom Verstorbenen selbst geweihte Imkerkerze unseres Vereines begleitete Consiliarius Andreas Zangerl am 23. Mai 2000 heim in das Reich des Friedens. Wir werden unseren lieben Imkerkollegen stets dankbar in Erinnerung behalten. Am 30. September wurde anlässlich des 80-Jahre Jubiläums der Gründung des Bienenzüchter Zweigvereins Zams im Kultursaal der Gemeinde im Rahmen des Zammer Kulturherbsts ein Vortrag über den Einsatz des Honigs zu Heilzwecken in der Praxis organisiert. Frau Dipl. KS Katrin Rieder aus der Schweiz referierte. Eine Produktausstellung der Imkergenossenschaft, Imkergeräte sowie ein Schaukasten mit lebenden Bienen von Vereinsmitgliedern interessierte viele Besucher. Nach der Ambrosiusmesse wurden alle Vereinsmitglieder mit deren Ehefrauen zu einem Abendessen eingeladen.

 

2001 Nach kurzer, schwerer Krankheit starb am 15.1. überraschend das Ehrenmitglied des Vereins, der langjährige Obmann-Stellvertreter Hans Juen. Viele Imker geleiteten ihn mit der Imkerkerze zu seiner letzten Ruhestätte.

Am 7. April 2001 fand im Gasthaus zur Haltestelle in Zams die Jahreshauptversammlung des Bienenzüchtervereins Zams mit Neuwahlen und Hygieneschulung durch Bezirksobmann WL Herbert Schlatter statt. 

Abb.1

Abb.2

Abb.3

Ehrungen: Bernhard Grünauer für 25-jährige Mitgliedschaft beim Bienenzüchterverein Zams (Abb.1 - Mitte)
Klaus Peer für 15-jährige Mitgliedschaft beim Bienenzüchterverein Zams (Abb.1 - 4. von links)
Edmund Theiner für 15-jährige Mitgliedschaft beim Bienenzüchterverein Zams (Abb.1 - 2. von links)
Bezirksobmann Herbert Schlatter (Abb.1 - 1. von links) und Vereinsobmann Norbert Prantner (Abb.1 - 5. von links) nahmen die Ehrungen vor.

Ehrengäste: Vizebürgermeister Hubert Lenhart (Abb.3 - 3. von links), Bezirksobmann WL Herbert Schlatter (Abb.3 - Mitte), Ehrenbezirksobmann WL Johann Weiskopf (Abb.2), Ehrenobmann Alois Theiner (Abb.3 - 1. von links)

Bei den Neuwahlen wurde der bisherige Ausschuss bestätigt.
Nach dem Referat mit
Hygieneschulung durch Bezirksobmann WL Herbert Schlatter wurden folgende Beschlüsse gefasst:
1. Peter NEUNER aus Zams wurde neu in den Verein aufgenommen.
2. Einstimmig wurde beschlossen, bis zu einem gegenteiligen Beschluss die Kosten des Anfängerkurses für Imkerneulinge aus der Vereinskasse zu begleichen, wenn sie unserem Verein beitreten. 
3. Im heurigen Jahr soll keine Lehrfahrt durchgeführt werden, sondern anlässlich der Ambrosiusfeier ein Kameradschaftsabend finanziert werden.
Rundschau - Zeitungsartikel über die Jahreshauptversammlung 2001

 

2002 Siebzehn aktive Imker und mehrere Ehrengäste (Bürgermeister OSR Othmar Sordo, Bezirksobmann WL Herbert Schlatter, Ehrenbezirksobmann WL Johann Weiskopf, Ehrenobmann Alois Theiner) fanden sich zur JHV ein. Der Bezirksobmann des Bezirkes Imst, IM Marcel Klotz (Abb.2), referierte über die Imkerei im Jahreslauf und stellte die verschiedenen Arten der Varroabehandlung praktisch vor.

Abb.1

Abb.2

Abb.3
 

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Die Imker hatten sich neben der obligaten Ameisensäurebehandlung für eine weiter Methode (Oxalsäureverdampfung, Bienenwohl oder Milchsäure) zu entscheiden und die Bestellung abzugeben. Man beschloss wie im Vorjahr keine Vereinslehrfahrt durchzuführen, sondern eine Ambrosiusfeier zu finanzieren. Reinhard KLINGSEIS aus Zams wurde neu in den Verein aufgenommen.

Abb.4 Abb.5 Abb.6
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Ehrungen: Bernhard Grünauer war vom Landesverband für 25-jährige Tätigkeit als Schriftführer und für 26 Jahre aktive Mitgliedschaft beim Bienenzüchterverein Zams mit der bronzenen Weippl-Medaille ausgezeichnet worden. Der Obmann gratulierte herzlich. (Abb.4 - 2. von rechts) Ehrenpräsident WL Hans Trenkwalder erhielt bei der Landesverbandssitzung das diamantene Verdienstzeichen. (Abb.5 - Mitte)
Andreas Trattner (Abb.6 - Mitte) und Franz Haid wurden für 25-jährige aktive Mitgliedschaft beim BZV Zams von Bürgermeister Othmar Sordo (Abb.6 - links) geehrt.

2003 Bei der JHV am 26. April 2003 wurde in einer Gedenkminute des vor wenigen Tagen verstorbenen langjährigen Mitglieds Alois Huber gedacht. Er war von 1978 bis 1998 Mitglied des BZV Zams. Der Obmann konnte mit Bürgermeister OSR Othmar Sordo einen langjährigen Freund und Förderer des BZV Zams begrüßen. Ehrenbezirksobmann WL Johann Weiskopf nahm die Ehrung verdienter langjähriger Mitglieder unseres Vereines und des Landesverbandes  vor. Ehrenobmann Alois Theiner wurde ebenfalls herzlich willkommen geheißen. Erstmals war mit Kameramann Wolfgang Mathoy auch ein Mitarbeiter des Kabelfernsehens Landeck dabei, der einen Mitschnitt in der Sendung "Zrugg gschaut" bringen wird. Auch die Presse der Region zeigte Interesse, Frau Ingeborg Pircher schrieb für die "Oberländer Rundschau" eifrig mit. Bericht in der Rundschau, vom 6.5.03    Bericht im Blickpunkt, vom 7.5.03

Im Jahr 2002 wurden zwei vom Landesverband spendierte Schaukästen an den beiden Hauptschulen aufgestellt. Für das Aufstellen an der Sprengelhauptschule bedankte sich der Obmann bei Kassier Edmund Theiner und für die Befüllung und Pflege beim Imkerkollegen Anton Peer. Den Schaukasten an der ÜHS im Klostergarten Zams betreute der Obmann selbst.

Nach den Ansprachen der Ehrengäste - Bgm. Othmar Sordo wollte sogar unterstützendes Mitglied des Vereines werden, was aber laut Vereinsstatuten nur ehemaligen aktiven Imkern vorbehalten ist - sahen die Anwesenden den interessanten Lehrfilm von WL Ludwig Metzler "Imkern - ein faszinierendes Hobby".

Abb.1: JHV 2003

Abb.2: Bgm. Othmar Sordo

Abb.3: Videofilmpräsentation

 

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Ing. Helmut Kaiser und der Obmann des Obstbauvereins Zams Bruno Wohlfarter wurden für 25-jährige aktive Mitgliedschaft beim BZV Zams geehrt.

Abb.4: Helmut Kaiser  wird geehrt

Abb.5: Ehren-BO WL Johann Weiskopf

Abb.6: Wolfgang Mathoy

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Da Mittel zur Varroatosebekämpfung heuer nicht mehr von der EU mitfinanziert werden, übernimmt der Verein mit den Subventionsgeldern der Agrargemeinschaft und der Gemeinde Zams den Ameisensäureankauf aus der Vereinskasse. Weitere Mittel müssen selbst finanziert werden. Zahlreiche Mitglieder werden heuer am Bezirksausflug teilnehmen. Deshalb verzichten wir auf eine eigene Lehrfahrt und finanzieren wieder eine  Ambrosiusfeier.
Am 5. Dezember 2003 verstarb unser langjähriges Mitglied Karl Zangerl. Die Imkerkerze des Bienenzüchtervereins Zams  begleitete ihn auf seinem Heimgang zum Herrn. Wir werden unseren lieben Imkerkollegen stets dankbar in Erinnerung behalten.

2004 Bei der JHV im Gasthof Egg konnte der Obmann den neu gewählten Bürgermeister der Gemeinde Zams, Helmut Gstir, herzlich begrüßen. Nach dem Gedenken an den vor dem Ambrosiusfest 2003 verstorbenen Kollegen Karl Zangerl wurden Ehrenobmann Alois Theiner und der Referent des Abends WL Josef Schranz herzlich willkommen geheißen. Frau Kathrin Walter berichtete für die Rundschau, Herr Wolfgang Mathoy filmte für das Kabelfernsehen. Schriftführer Bernhard Grünauer verlas in bewährter Weise das Protokoll der JHV des Vorjahres. Obmann Prantner Norbert berichtete von der Weiterführung der Schaukastenaktion wie im Vorjahr und von der regen Teilnahme von Zammer Imkern am Bezirksausflug in die Wildschönau, von der Bezirksversammlung am 3. Jänner 2003 in Landeck und von der JHV der Landesversammlung für Bienenzucht am 3.4.2003 in Innsbruck, bei welcher der Obmann des ÖIB DI Josef Ulz referierte.

Bürgermeister Helmut Gstir versprach, immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Imker zu haben und führte die Neuwahl des Ausschusses durch. Der alte Ausschuss wurde einstimmig wieder gewählt. Nach einer Änderung der Vereinsordnung müssen auch die Kassaprüfer für die gesamte Wahlperiode gewählt werden. Einstimmig wurden Valentin Schuler und Wellenzohn Günter gewählt. Der Imster Ehrenbezirksobmann Josef Schranz und BGM Helmut Gstir überreichten Herrn Josef Mairhofer für 25-jährige Mitgliedschaft das bronzene Verbandsabzeichen des Landesverbandes, eine Urkunde des BZV Zams und ein Ehrengeschenk.

Auch Herr Peter Wörgötter wurde für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Arnold Prantner hat im Mai den Anfängerkurs besucht und wurde neu in den Verein aufgenommen.

WL Josef Schranz trug interessante Tipps und Tricks zur Behandlung der Bienen im Jahreslauf vor. An Wasser-Blatt-Tagen (Krebs-Skorpion-Fisch) sollte man nach seiner Ansicht die Bienen in Ruhe lassen!

Am 24. Oktober 2004 verstarb unser ältestes aktives Vereinsmitglied Andreas Schuler. Er war 65 Jahre lang Mitglied des BZV Zams. Die Imkerkerze begleitete ihn auf seinem letzten irdischen Weg. Wir werden unseren lieben Imkerkollegen stets dankbar in Erinnerung behalten.

2005 Die 85. JHV des BZV Zams fand erstmals im Gasthof Kreuz in Rifenal statt. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Imker des Bienenzuchtvereins Zams begrüßte der Obmann den Ehrenobmann Alois Theiner, den Referenten des Abends, Ehrenpräsident Ing. Hans Trenkwalder, und alle Mitglieder sehr herzlich. Christoph Rüf berichtete für die Rundschau. Mehrere Imker des Vereins nahmen am Bezirksausflug nach Zernez teil, informierten sich beim interessanten Imkerstammtisch über Honigprämierung und -beurteilung und pflegten die Kameradschaft beim nun schon zur angenehmen Gepflogenheit gewordenen Ambrosiusessen im Gasthof Gemse. Erstmals fand die Ambrosiusmesse nicht am selben Abend statt, sondern am darauf folgenden Feiertag. Auf Grund der Änderung des Vereinsgesetzes mussten die Vereinsstatuten überarbeitet werden. Einstimmig wurde beschlossen, die vom Landesverband ausgearbeiteten Statuten zu übernehmen. 
Obmann Norbert Pantner berichtete von der Aktion "Imker in der Schule", welche ihn im Frühjahr in vier Klassen der VS Zams und des Sonderpädagogischen Zentrums Zams führte.
 Kurzbericht des Obmanns

4 Klassen werden besucht

SchülerInnen  der VS Zams

Imkerliche Geräte werden vorgezeigt
Schutzkleidung wird anprobiert Erklärung der Mittelwandherstellung Bestäubung - wichtigste Aufgabe
Lebende Bienen faszinieren Das Glas schützt vor Stichen Wer findet die Königin?

Hans Kögl und Edmund Theiner wurden für 25-jährige Mitgliedschaft beim Verein und beim Landesverband mit der bronzenen Verdienstmedaille ausgezeichnet, Alexander Albl wurde für 50-jährige Mitgliedschaft beim Verein und beim Österreichischen Imkerbund mit der bronzenen Weippl-Medaille geehrt. Allen Geehrten wurden auch Urkunden und Ehrengeschenke vom Verein überreicht.

Ehrenpräsident Trenkwalder überreicht das Ehrenzeichen

Obmann N. Prantner gratuliert dem Kassier Edmund Theiner

   

WL Ing. Hans Trenkwalder beim Referat

... und bei humorvollen Bemerkungen

Ehrenpräsident WL Hans Trenkwalder referierte praxisnah über die zeitgemäße Führung von Bienenvölkern - sowohl in Hinterbehandlungsbeuten, als auch in Magazinbeuten.

Im Sommer trat Hermann OBERPRANTACHER dem BZV Zams bei.           Bericht in der Rundschau vom 27.4.05

2006 Am 8. April 2006 fand im Kultursaal der Gemeinde Zams die diesjährige JHV statt. Vizebürgermeister Andreas Kopp zeigte sich den Bienenzüchtern und ihrer Tätigkeit gegenüber sehr aufgeschlossen, da sein Vater selber aktiv imkert. Besonders lobte er die Tätigkeit der Bienenzüchter in den Schulen, denn die Bienenzucht sei ein lohnenswertes Hobby und böte den jungen Menschen eine sinnvolle Beschäftigung. Hansjörg Doblander und Johann Thurner konnten für 15-jährige Mitgliedschaft beim Verein mit einer Urkunde und einem Ehrengeschenk ausgezeichnet werden, Thomas Zangerl für 25-jährige Mitgliedschaft und Ehrenobmann Alois Theiner für 40-jährige Mitgliedschaft beim BZV Zams. Die Ambrosiusmesse  und -feier wurde von 25 Imkerfrauen und Imkern besucht - die sukzessive Steigerung des Interesses ist erfreulich.
WL Heinrich Gritsch referierte im Anschluss an die Versammlung zum Thema: "Eckpunkte meiner Betriebsweise". Heinrich Gritsch ist weit über Tirol hinaus als Autor des von der Apimondia prämierten Buches "Imkern im Gebirge" bekannt. Seine praktischen Tipps wurden von den Imkern gerne aufgenommen.

Alois Theiner - 40 Jahre Mitglied

H. Gritsch: "Imkern im Gebirge"

WL Heinrich Gritsch, Silz

2007 Die 87. Generalversammlung des Bienenzüchter-Zweigvereins Zams des Landesverbandes für Bienenzucht in Tirol wurde am 31. März im Gasthof Gemse abgehalten. 18 Vereinsmitglieder wählten dabei einstimmig den neuen Vorstand. Neu in den Verein aufgenommen wurden Elisabeth und Andreas Zangerl. Der Ankauf von "Bienenwohl" im vergangenen Imkerjahr hat ein Loch in die Kassa gerissen (- 600 Euro), deshalb müssen Nachbehandlungsmittel im kommenden Imkerjahr von den Imkern selbst finanziert werden. Obmann Norbert Prantner dankte dem langjährigen Kassier, Obmann und Gesundheitswart Ehrenobmann Alois Theiner für seine 40-jährige Funktionsausübung. Der Ehrenobmann wollte seine Funktion in jüngere Hände legen.
Mag. Klaus Antretter konnten für 15-jährige Mitgliedschaft beim Verein mit einer Urkunde und einem Ehrengeschenk ausgezeichnet werden, weiters erhielt er als rühriger Obmann-Stellverteter  für 25-jährige Tätigkeit im Landesverband Tirol das bronzene Verbandsehrenzeichen. Auch Johann Haid wurde für 25-jährige Mitgliedschaft beim Landesverband Tirol mit dem bronzenen Verbandsehrenzeichen ausgezeichnet. Obmann WL Dr. Norbert Prantner wurde für 40-jährige Tätigkeit im Landesverband Tirol mit dem silbernen Verbandsehrenzeichen bedacht. Am 7. April überreichte der Präsident des Landesverbandes für Bienenzucht in Tirol Josef Bramböck dem langjährigen Schriftführer Bernhard Grünauer für seine vorbildliche 60-jährige Tätigkeit im Landesverband für Tirol das goldene Verbandsehrenzeichen.

Mag. Klaus Antretter und Vizebürgermeister Andreas Kopp

Dr. Norbert Prantner (li) bei der Ehrung

   

von li.: Mag. Klaus Antretter, Dr. N. Prantner, Johann Haid,

Verleihung des goldenen Verbandsehrenzeichens an

Vbgm. Andreas Kopp und Referent WL Albrecht Haider

Bernhard Grünauer (li.) anlässlich der Landesversammlung 2007

Vizepräsident BO WL Albrecht Haider stellte in seinem sehr praxisnahen Referat seine "Betriebsweise" vor und meinte: "Artgerechte Bienenhaltung bedeutet, dass der Imker sich dem Lebensrhythmus des Bienenvolkes anpasst. Aber viele Wege führen nach Rom!" Beutenart, Wabenmaß, Kalt- oder Warmbau seien von nebensächlicher Bedeutung. Wichtige Eckpunkte seiner Betriebsweise sind Gleichschaltung im April, erste Honigentnahme und Kunstschwarmbildung Ende der Löwenzahnblüte, Honigentnahme und Umweiselung alter Königinnen im Juni und Juli, Auffütterung nach Gewichtskontolle und Varroabehandlung mit AS im August und September, Varroakontrolle nach Einlegen der Stockwindeln Ende September und Nachbehandlung mit Thymovar. Einige interessierte Imker fachsimpelten noch bis nach Mitternacht mit dem gefragten Referenten.

2008  Die derzeit einzige Imkerin und die Imker unseres Vereins trafen sich am 5. April 2008 zur jährlichen Generalversammlung beim "Chinesen" im Gasthof Thurner in Zams. Der Obmann konnte neben dem Obmann des Obst- und Gartenbauvereins Bruno Wohlfarter auch den Obmann des Imkervereins Imst IM WL Martin Ennemoser begrüßen und als Referenten vorstellen.  Der Obmann berichtete über Neuigkeiten aus den Vorstandssitzungen und aus der am Vormittag abgehaltenen Jahreshauptversammlung des Landesverbandes für Bienenzucht in Tirol: Bei der Ambrosiusfeier im Dezember 2007 hielt der Obmann erstmals, wie von Ehrenobmann Alois Theiner angeregt, ein Informationsreferat zum Thema "Ergebnisse der Honigstudie". Außerdem wurde der Lehrfilm "Qualität besteht. Honig - Von der Wabe ins Glas" gezeigt und diskutiert. Der Vorstand hat beschlossen, dass jeder Imker bis zur Anzahl der gemeldeten Völker Weichfaser-Verdunsterplatten auf Vereinskosten beziehen kann. Der Vorschlag des Vorstands, anlässlich der Ambrosiusfeier nur mehr eine Jause inklusive der Getränke aus der Vereinskasse zu finanzieren, wurde von der Generalversammlung einstimmig angenommen.
Günter Wellenzohn erhielt für 15-jährige aktive Mitgliedschaft eine Treueurkunde des Vereins und ein Ehrengeschenk, Anton Peer für 25-jährige aktive Mitgliedschaft ebenfalls eine Treueurkunde des Vereins und ein Ehrengeschenk. Ihm wurde gleichzeitig das Verdienstzeichen in Bronze des Landesverbandes für Bienenzucht in Tirol verliehen. Peter Trattner wurde neu in den Verein aufgenommen.

Ambrosiusfeier 2007

Ambrosiusfeier 2007

   

von li.: Referent: IM WL Martin Ennemoser

Diskussion mit dem Referenten

Günter Wellenzohn, Obmann WL Norbert Prantner

über den Einsatz von Streptomyzin

IM WL Martin Ennemoser betonte in seinem Vortrag, dass die Bildung von Jungvölkern der beste Schutz vor der gefürchteten Brutkrankheit "Amerikanische Faulbrut" sei, schwarmverhindernd wirke und der Varroatose entgegenwirke. Eine Völkervermehrung um 20% bis 30% sei ohne Honigeinbuße möglich, da junge, vitale Völker auf neuem Wabenbau mehr Nektar oder Honigtau eintragen würden. Anschaulich erklärte der fachkundige Referent die Vor- und Nachteile der drei verschiedenen Methoden der Jungvolkbildung: Naturschwarm (+ rasch neuer Wabenbau / - alte Königin muss ausgetauscht werden / - Negativauslese-Schwarmfreudigkeit möglich), Brutableger (+ mit junger, gezeichneter Königin / + Varroareduktion und Schwarmverhinderung im Muttervolk, / - 10 Tage Brutpause) und Kunstschwarm (+ mit junger, gezeichneter Königin / - späte Bildung reduziert die Anzahl der futterverarbeitenden Bienen/ - Nosemagefahr). Imkermeister WL Martin Ennemoser schloss seinen Vortrag mir einem Ausspruch von Imkermeister Pfefferle: "Jungvölker sind die Rennpferde der nächsten Generation."
Nach dem sehr praxisbezogenen Referat von IM WL Martin Ennemoser diskutierten die Imkerinnen und Imker engagiert den neu eingeführten Streptomyzin-Einsatz einzelner Erwerbsobstbauern im benachbarten Schönwies. Erfreulicherweise konnte im Herbst in keiner der eingereichten Honigproben dieses Antibiotikum nachgewiesen werden. Deshalb soll die Anwendung auch im Jahr 2009 fortgesetzt werden.

Wir gedenken unserer Imkerkollegen Hans Kögl, Träger des Verbandsabzeichens  in Bronze des Landesverbandes für Bienenzucht in Tirol, der am 28. April zum Herrn heimgegangen ist, unseres Obmann-Stellvertreters Mag. Klaus Antretter, ebenfalls Träger des Verbandsabzeichens  in Bronze des Landesverbandes für Bienenzucht in Tirol, der unter großer Anteilnahme seiner Imkerkollegen mit der Imkerkerze zu seiner irdischen Ruhestätte begleitet wurde. Weiters gedenken wir unseres langjährigen Imkerkollegen Alexander ("Xandi") Albl, Träger der bronzenen Weippl-Medaille des ÖIB für 50-jährige Vereinsmitgliedschaft, der am 13. Februar 2009 überraschend verstorben ist. Am 12. März 2009 ist völlig überraschend der Ehrenobmann des BZV Zams, Alois "Lois" Theiner friedlich eingeschlafen. Wir werden unsere lieben Imkerkameraden stets dankbar in Erinnerung behalten.
 

2009  Die Generalversammlung begann am 4. April um 20:10 Uhr mit der Feststellung der Beschlussfähigkeit und dem Gedenken an die vier im vergangenen Jahr verstorbenen Imkerkameraden. Der Obmann berichtete unter anderem von der am selben Tag veranstalteten JHV des Tiroler Landesverbandes und der Imkergenossenschaft. Dort stellte Mag. Eduard MARTIN das geplante Bienen-Gesundheits-Monitoring vor, das im kommenden Jahr im Bienenwirtschaftsgesetz verankert und ab 2010 wirksam werden soll. Dabei sollen ca. 250 bis 300 ausgeloste Bienenstände nach Maßgabe der Verhältnismäßigkeit von Bienensachverständigen  auf Amerikanische Faulbrut untersucht werden. Bei Seuchenfreiheit ist die Wanderung innerhalb Tirols ohne weitere Vorgabe möglich, allerdings muss jede Bienenwanderung bei den Gemeinden gemeldet werden! Die von der Tiroler Versicherung neu geschaffenen Imkerversicherungsformen werden im Schadensfall ebenfalls erst ab 2010 wirksam; im Imkerjahr 2009 gelten noch die alten Entschädigungssätze. Da die Honiguntersuchung bei allen 12 eingesandten Honigproben keine Streptomyzin-Rückstände aufwiesen, kann dieses Antibiotikum auch heuer wieder in Prutz und Schönwies (nur mehr zweimal statt dreimal wie im Vorjahr) eingesetzt werden. Imker, die eine Benachrichtigung über den bevorstehenden Einsatz wissen wollen, konnten sich in eine Liste mit Telefonnummer und/oder mail-Adresse eintragen.

Als neue Imkerin im Verein begrüßt wurde die vom Vorstand aufgenommene Witwe des verstorbenen Obmann-Stellvertreters  Annemarie Antretter. Christoph Theiner, der Enkel des verstorbenen Ehrenobmanns Alois Theiner, wurde anlässlich der Generalversammlung in den Verein aufgenommen. Beide Neuimker betreuen die Völker weiter und besuchen den Imker-Anfängerkurs in Imst.

Der vom Vorstand kooptierte Obmann-Stellvertreter Bernhard Grünauer und Bürgermeister Helmut Gstir gratulierten dem Obmann zur 25-jährigen aktiven Mitgliedschaft beim BZV Zams und überreichten ein Ehrengeschenk und eine Urkunde. Bei der Ersatzwahl für den verstorbenen Obmann-Stellvertreter wurde der vom Vorstand vorgeschlagene Schriftführer Manfred Ladner einstimmig zum Obmann-Stellvertreter gewählt.

Der Vorschlag zur Änderung der Vereinsstatuten in zwei Punkten wurde einstimmig angenommen: In Zukunft wird der Jugendwart in den Vorstand aufgenommen. Der Begriff Zeugwart wird in den Statuten durch den Begriff Jugendwart ersetzt. Weiters wird die bisher notwendige halbstündige Wartepflicht, wenn vor Beginn der Generalversammlung weniger als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist, gestrichen.

Bürgermeister Helmut Gstir gratulierte dem Obmann zu seiner Tätigkeit und betonte die große Leistung der von den Imkern betreuten Bienen für Natur und Umwelt. Besonders angetan sei er von der guten Kameradschaft im Verein, die besonders durch die zahlreiche Teilnahme der Imkerkameraden an den vier Beerdigungen der im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinskollegen zum Ausdruck kam. Auch die Ambrosiusfeier mit dem Referat des Obmanns zum Thema "Die Volkswirtschaftliche Bedeutung der Honigbiene", dem anschließenden Lehrfilm über "Bienen und Blumen" und dem anschließenden Imkerhuangert mit einer kleinen Jause stärkten das Gemeinschaftsgefühl.

WL Ludwig Mühlbacher, seit 33 Jahren Obmann des Vereins Brixlegg und Umgebung  und ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Königinnenzucht, referierte über "Einfache Methoden der Königinnenzucht". Dabei wurden die Methoden: Bogenschnitt, Zellenschnitt, das Jenter-Umsteckverfahren und das Umlarven erklärt und anschaulich demonstriert. Die Bildung von geschlossenen und offenen Startern wurde ebenso dargestellt wie die Erstellung von Kunstschwärmen und Brutablegern.
Einige Kernsätze des Referenten: 
¯ Der Züchter muss jüngste Maden verwenden - der Königinnen-Futtersaft muss glasklar sein!
¯ Bei der Auswahl des Zuchtmaterials sind besonders die Zuchtziele: Sanftmut, Leistung, Vitalität und Varroaresistenz, Brutfreudigkeit, geringe Wabenflucht zu beachten!
¯ Das Pflegevolk muss mit Jungbienen mit vollem Honigmagen überquellen!
¯ Im Starter (Anbrüter) darf auf Wassergabe in Form von Wasserwabe und Schwamm unter dem offenen Gitterboden nicht vergessen werden!
¯ Der Starter wird mit 2 Pollenwaben, 2 Futterwaben und einer Leerwabe (mit Wasser) und 2,5 bis 3 kg Jungbienen gefüllt!
¯ Offene Starter müssen alleine stehen, sonst können die Jungbienen bei Weiselunruhe den Stock verlassen und beim Nachbarn einziehen!
¯ Kunstschwärme sind am besten mit einer begatteten Königin oder mit einer Weiselzelle (Problem der Begattung!) zu versehen! 3 Tage Kellerhaft!
¯ Varroabehandlung der Kunstschwärme ist mit Milchsäure (Apilac) oder Oxalsäure (Bienenwohl) leicht durchzuführen!
¯ Brutableger mit einer begatteten Königin oder mit einer schlüpfreifen Weiselzelle (Problem der Begattung!) werden mit 2-3 Brutwaben, einer Mittelwand, einer Futterwabe und  einer Futtertasche für Flüssigfutter gefüllt!
 

Interessierte Neuimkerin Annemarie Antretter und imkerliche Ratgeber

Neu gewählter Obmann-Stellvertreter Manfred Ladner und Bgm. Helmut Gstir (v. li)

   

Drei Jungimker umrahmt von erfahrenen Imkerkollegen

Obmann Norbert Prantner und Gesundheitswart Bernhard Grünauer (v. li. vorne)

 

 

Referent: WL Ludwig Mühlbacher

WL Mühlbacher zeigt den Zuchtaufsatz


2010
 Die 90. Generalversammlung des BZV Zams fand am 9. April 2010 im Gasthaus Gemse ins Zams statt. Nach der Statutenänderung im Vorjahr begann die JHV ohne Wartezeit pünktlich um 19:30 Uhr. Der Obmann konnte den neu gewählten Bürgermeister der Gemeinde Zams, Siegmund Geiger, zu seinem ersten Auftritt bei einem heimischen Verein herzlich willkommen heißen. Referent Klaus Danzl wurde ebenso begrüßt wie der Obmann des Obst- und Gartenbauvereins Zams, Bruno Wolfahrter.

Obmann Norbert Prantner berichtete vom erfolgreichen Ambrosiusabend mit einem Referat über "Imkerarbeiten im Herbst" und vom interessanten Bezirksausflug nach Weerberg (Fam. Sponring) und dem anschließenden Besuch von Schloss Tratzberg. In den beiden Ausschusssitzungen wurde Aktuelles berichtet und eine Festveranstaltung mit Durchführung der ÖIB-Mitgliederversammlung, einer vereinsinternen 90-Jahr-Feier und einer Festversammlung mit zwei Referenten (ÖIB-Präsident Ing. Josef Ulz und ÖIB-Apitherapiereferent IM Toni Reitinger) im Herbst vorbesprochen - und später von der Generalversammlung einstimmig beschlossen.

Der Kassabericht wurde nach dem positiven Urteil der Kassaprüfer einstimmig gut geheißen und dem Kassier und dem gesamten Vorstand die Entlastung erteilt. Die Neuwahl für die nächsten 3 Jahre erbrachte keine Änderung der Vereinsführung:
Obmann: Dr. Norbert Prantner
Obmann-Stellvertreter: Manfred Ladner
Kassier: Edmund Theiner
Schriftführer: Manfred Ladner
Kassaprüfer: Valentin Schuler und Günter Wellenzohn

Die Generalversammlung beschloss einstimmig (eine Stimmenthaltung des Betroffenen) Herrn Bernhard Grünauer in Anbetracht seiner 33-jährigen Funktionärstätigkeit im Verein (1 Jahr - Kassier, 29 Jahre - Schriftführer, 3 Jahre - Gesundheitswart) zum Ehrenmitglied des BZV Zams zu ernennen. Die Ernennungsurkunde wird ihm anlässlich der 90-Jahrfeier überreicht.

WL Klaus Danzl, Jungimkerreferent des LVB für Bienenzucht in Tirol, referierte zum Thema "Durchs Bienenjahr mit Tipps für Jungimkerinnen und Jungimker". WL Danzl baut seine Völker durch eine Wanderung zur Zeit der Rapsblüte in den Süddeutschen Raum auf. Er imkert in einem höheren Brutraum (33 x 40 cm) und im Honigraum mit Flachzargen. Besonders achtet der Referent beim Einhängen der Mittelwände auf die Y-Zeichnung der Zellen. Beim Umlarven verwendet er den Chinesenlöffel. Jedem Pflegevolk werden nur maximal 7 Weiselzellen zur Pflege zugehängt. Der Referent lässt seine Jungköniginnen am Stand begatten.
Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: Besuche am Bienenstand und Imkerbesuche in den Schulen werden mit vielen Spielen und einem Quiz mit Preisen motivierend gestaltet.
Besonders interessant fanden die Imkerinnen und Imker die Anleitung zur Herstellung zahlreicher Bienenprodukte, welche Herr WL Danzl mitgebracht hatte: Bienenwachswickel, Propoliscreme, Propolistropfen, Cremehonig, Honig mit Nüssen, Pollen, Met, Honiglikör, Honigessig, Kerzen ...
Als Nebenerwerbsimker ist auch Marketing angesagt: eigene Etiketten und Tragtaschen, Ab-Hof-Verkauf, Fahrt zu Advent- und Bauernmärkten, eigenes Logo auf dem Auto. Kernsatz: "Wo die Augen nicht hin sehen, gehen die Füße vorbei!"

Bürgermeister Siegmund Geiger gratuliert dem neuen Ehrenmitglied, lobt die zahlreichen Aktivitäten der Zammer Imkerinnen und Imker und weist auch auf die Nutzung des Internets als moderne Kommunikationsform hin. Gerne will er die Aktivitäten der Imker anlässlich der 90-Jahrfeier unterstützen.

Bürgermeister Siegmund Geiger gratuliert den Imkerinnen und Imkern

WL Klaus Danzl wirbt auch auf seinem T-Shirt für Imkerprodukte

   

Referent WL Danzl und Zammer Imker folgen den Berichten der Funktionäre

Eine PowerPoint-Präsentation untermalt den interessanten Vortrag

Die Nicht-öffentliche Mitgliederversammlung des Österreichischen Imkerbundes fand am Samstag, den 30. Oktober 2010 im Gasthof Gemse in Zams statt. Am Abend wurde im Kultursaal der Gemeinde Zams das 90-Jahr Jubiläum des BZV Zams mit den Vereinsmitgliedern und ihren Ehepartnern und mit geladenen Gästen gefeiert. Schriftführer Manfred Ladner spendierte Lammfleisch, das vom Koch des Altersheimes Landeck, Herrn Christoph Hammerl, köstlich zubereitet wurde. Obmann Norbert Prantner ließ die Zeit seit der 80-Jahr-Feier revue passieren und Bürgermeister Mag. Siegmund Geiger und der Österreichische Imkerpräsident  Ing. Josef Ulz lobten die Aktivitäten des Vereins. Bei dieser Feier wurde Herrn Bernhard Grünauer die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft überreicht. Bernhard Grünauer war zu diesem Zeitpunkt 34 Jahre Mitglied des Vereins und 33 Jahre Funktionär. Schriftführer Manfred Ladner hat die gesamte lückenlose Vereinschronik seit dem Gründungsjahr 1920 eingescannt und jedem interessierten Vereinsmitglied auf CD zur Verfügung gestellt.

Am Sonntag, 31. Oktober 2010 fand im festlich geschmückten Hauptschulsaal in Zams die offizielle 90-Jahr-Feier mit einem Einblick in die Vereinschronik und zwei Festvorträgen von ÖIB-Präsident Josef Ulz und IM Toni Reitinger statt. 

Die Referate fanden sowohl bei den zahlreichen Besuchern als auch in der Presse viel Anerkennung und Lob. Da wir heuer auf die Ambrosiusfeier verzichteten und am 7. Dezember nur die jährliche Ambrosiusmesse feierten, konnten die Kosten beglichen und sogar ein kleiner Gewinn im Jahresabschluss erwirtschaftet werden. Der Obmann bedankte sich herzlich bei der Gemeindevertretung für den Erlass der Saalmiete und bei allen Mitgliedern und ihren Angehörigen, die bei der Planung und Durchführung dieser Festveranstaltungen tatkräftig mitgeholfen haben, mit einem aufrichtigen "Vergelt ´s Gott!"

In der Zammer Gemeindezeitung wurde von der gelungenen Festveranstaltung "90 Jahre Bienenzuchtverein Zams" berichtet.

Fotos von der Vereinsfeier
Fotos
von der Jubiläumsfeier
Artikel
in der Tiroler Tageszeitung, vom 3.11.2010 über die Jubiläumsfeier
Artikel
im Blickpunkt, vom 10.11.2010 über die Jubiläumsfeier
Interessantes aus der Vereinschronik -
Bildpräsentation!
Protokollbuch 1920 - 2010 im Original (längere Ladezeit!)

 

2011   18 Imkerinnen und Imker des BZV Zams nahmen am 2. April 2011 an der Jahreshauptversammlung teil. In Vertretung des Herrn Bürgermeisters gab uns Vizebürgermeister Josef Reheis die Ehre. Auch Ehrenmitglied Bernhard Grünauer wurde persönlich begrüßt und wilkommen geheißen. Nach der Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung mit Neuwahlen berichtete der Obmann über die Tätigkeiten im Jubiläumsjahr 2010: Teilnahme an der Frühjahrsputzaktion im Gebiet Finais; Aussendung des Landesverbandes über das flächendeckende Vorkommen des Drahtwurms in Tirol und die Hinweise auf Meldung von Bienenschäden nach der Aussaat von gebeiztem Mais-Saatgut; erneuter Einsatz von Streptomyzin gegen den Feuerbrand im Erwerbsobstbau. WL Thomas Zangerl und WL Norbert Prantner halfen bei der Faulbrut-Sanierung eines Bienenstandes im Pitztal mit, BO WL Herbert Schlatter und Bezirksgesundheitswart IFA Hubert Haslwanter konnten bei einem Faulbrut-Verdachtsfall in Imsterberg keine  klinischen Symptome feststellen. Das Einsammeln der Mitgliedsbeiträge und Versicherungsbeiträge sowie die Ausgabe von 36 Liter Ameisensäure durch Kassier Edmund Theiner klappten klaglos. Die Gemeinde Zams stockte die Vereinssubvention zur Varroabekämpfung auf, auch die Agrargemeinschaft Zams verdoppelte den Zuschuss zur Abdeckung der Unkosten bei der 90-Jahr-Feier des BZV Zams mit geladenen Gästen im Kultursaal Zams. Wir bedanken uns dafür herzlich. 

Der Kassabericht wurde nach dem positiven Urteil der Kassaprüfer einstimmig gut geheißen und dem Kassier und dem gesamten Vorstand die Entlastung erteilt. Neu in den Verein aufgenommen - vorläufig als unterstützende Mitglieder, da sie in diesem Jahr noch keine Bienen betreuen - wurden: Daniel Stadlwieser, Ingrid  und Otto Gamper. Folgende verdiente Mitglieder des Bienenzüchtervereins Zams wurden vom BZV Zams bzw. vom Landesverband für Bienenzucht in Tirol geehrt: 

Peer Klaus - Bronzenes Verdienstzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft beim Landesverband für Bienenzucht in Tirol          
Haid Franz - Silbernes Verdienstzeichen für 40-jährige aktive  Mitgliedschaft beim Landesverband für Bienenzucht in Tirol          
Theiner Edmund - Silbernes Verdienstzeichen für 40-jährige aktive  Mitgliedschaft beim Landesverband für Bienenzucht in Tirol
Zangerl Thomas - Silbernes Verdienstzeichen für 40-jährige aktive  Mitgliedschaft beim Landesverband für Bienenzucht in Tirol
Haid Johann - Urkunde für 15-jährige aktive Mitgliedschaft beim BZV Zams
Thurner Erwin - Urkunde für 15-jährige aktive Mitgliedschaft beim BZV Zams
Peer Klaus - Urkunde für 25-jährige aktive Mitgliedschaft beim BZV Zams
Theiner Edmund - Urkunde für 25-jährige aktive Mitgliedschaft beim BZV Zams

Vizebürgermeister Josef Reheis sprach von einem sehr bewegten Vereinsjahr mit zahlreichen Aktivitäten und lobte den interessanten Vortrag von IM Toni Reitinger bei der Jubiläumsveranstaltung. Neben der gesundheitsfördernden Wirkung der Bienenprodukte sei aber vor allem die Bestäubungsleistung der Bienen unbezahlbar. Er dankte den Vereinsmitgliedern für ihren wertvollen Beitrag zur Dorfgemeinschaft, gratulierte den Ausgezeichneten und wünschte allen ein gutes Honigjahr.

In seinem interessanten mit Powerpoint unterstützten Referat stellte WL Thomas Zangerl die Geschichte der Honigbiene und deren Haltung und Erforschung in Wort und Bild vor.

       
     

 

 

 

     
Rege Diskussion über das vergangene Imkerjahr  

Erfahrene Imker unter sich

   

 

 
         
     

 

 

 

     
Referent WL Thomas Zangerl  

Obmann N. Prantner gratuliert WL Thomas Zangerl zum
Silbernen Verdienstzeichen

 
   

 

 

 
     

 

 

 

     
WL Thomas Zangerl: Silbernes Verdienstzeichen  

Schriftführer Manfred Ladner

 

Kassier Edmund Theiner: Silbernes Verdienstzeichen

 
   

 

       

   

 

 
       
     

 

 

 

     

Franz Haid: Silbernes Verdienstzeichen

 

Johann Haid: 15 Jahre Mitglied des BZV Zams

 

Erwin Thurner:  15 Jahre Mitglied des BZV Zams

 
   

 

       

 

 

Die Ambrosiusmesse des BZV Zams fand am 7. Dezember 2011 um 19 Uhr in der Pfarrkirche Zams statt. Alle Mitglieder des Vereines und alle an der Bienenzucht Interessierten waren herzlich dazu eingeladen. Anschließend trafen sich 26 Vereinsmitglieder und deren Partnerin/Partner zu eine Ambrosiusfeier  im Gasthof Gemse mit Lehrveranstaltung zum Thema:  "Heilwerte aus dem Bienenvolk - Propolis und Wundermittel Honig".

 

2012 Am 31. März 2012 fanden sich 13 der 30 aktiven Imkerinnen und Imker des BZV Zams zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Gemse (Familie Haueis) in Zams ein. Leider mussten sich sowohl der Kassier des Vereins als auch sieben weitere Mitglieder krankheitsbedingt entschuldigen. Obmann Norbert Prantner konnte Vizebürgermeister Josef Reheis ebenso willkommen heißen wie die Referentin WL Rosi Fellner aus Breitanbach am Inn. Nach der Verlesung des ausführlichen Protokolls der letzten Generalversammlung durch Schriftführer Manfred Ladner hielt der Obmann einen Jahresrückblick: Er bedankte sich für die großzügige Unterstützung seitens der Gemeinde Zams und der Agrargemeinschaft Zams. Die Subventionen wurden zur Finanzierung der Varroabekämpfungsmittel und der Ambrosiusfeier verwendet. Im vergangenen Jahr wurde nur halb so viel Ameisensäure bestellt wie üblich, da "Vorräte" aufgebraucht wurden. Der Honigertrag war 2011 in Tallagen überdurchschnittlich gut, in den Höhenlagen verhinderte der tägliche Regen im Juli das Ausfliegen der Bienen, sodass nur eine unterdurchschnittliche Menge Alpenrosenhonig geschleudert werden konnte. An der Ambrosiusmesse und der anschließenden -feier im Gasthof Gemse nahmen erfreulicherweise 26 Vereinsmitglieder bzw. Begleitpersonen teil. Der Obmann referierte über "Propolis - Heilwerte aus dem Bienenvolk - Wundermittel Honig" mit anschließendem Lehrfilm von Dr. Wilfried Winter.

Der Obmann konnte vier Schulklassen (HS Zams-Schönwies, VS Zams und SS Zams) im Rahmen der Aktion "Imker in der Schule" für die Bienenzucht begeistern. HOL Markus Hauser schrieb darüber einen lobenden Artikel in der Tiroler Tageszeitung und die Teilnahme der 3b Klasse der VS Zams beim Bienenquiz wurde seitens des Landesverbandes mit einer Kiste Äpfel belohnt.

Anschließend berichtete der Obmann vom 1. Imkerstammtisch 2012 zum Thema  Varroabekämpfung durch Hyperthermie von Wilfried Ammon und stellt diese Methode der Wärmebehandlung der verdeckelten Bienenbrut anhand von Broschüren und Erfahrungsberichten kurz vor. Abschließend folgte ein Kurzbericht von der am Vormittag durchgeführten Jahreshauptversammlung der Tiroler Imkergenossenschaft und der Generalversammlung des Landesverbandes für Bienenzucht: Am 6. Oktober wird bei einer Festveranstaltung mit Honigprämierung in der Imkergenossenschaft Imst das 70-Jahr-Jubiläum der Tiroler Genossenschaft und das 50-Jahr-Jubiläum der Geschäftsstelle Imst gefeiert. Erfreulich ist die Umsatzsteigerung von 9% im vergangenen Jahr und der erzielte Reingewinn von € 29.935, der dem Reservefond zugeführt wurde. Auch der LV für Bienenzucht konnte ausgeglichen bilanzieren. Die Jugendreferentin des Bezirkes Imst Klara Neurauter wurde zur neuen Tiroler Honigkönigin gekrönt. Manfred Gschwentner erzielte beim 2. Internationalen Jungimkertreffen in Warth mit 43 Teilnehmern aus 16 Nationen den ersten Platz und siegte auch zusammen mit 2 Jungimkern aus NÖ in der Nationenwertung. WL Rosi Fellner hatte den jungen Tiroler auf den Wettbewerb vorbereitet und die österreichischen Jungimker betreut. Abschließend wurde von den erfreulichen Leistungen der Referenten des Tiroler LV berichtet.

Der Obmann verlas für den erkrankten Kassier den Kassabericht mit einem erfreulichen Jahresgewinn von € 690,94. Valentin Schuler  hatte mit Günther Wellenzohn die Kassa geprüft und für in Ordnung befunden, sodass dem Kassier und dem Vorstand von der Mitgliederversammlung einstimmig die Entlastung erteilt wurde. 

 
                 

 

 

 

     

Honigkönigin Klara I., Präs. Josef Bramböck, Norbert Prantner, Bgm. Dr. Stefan Moisi  

 

Honigkönigin Klara Neurauter gratuliert

 

 

             
         
             
Die acht mit der Weippl-Medaille in Bronze ausgezeichneten Imker 2012   Honigkönigin Klara Neurauter gratuliert        

Vizebürgermeister Josef Reheis gratulierte Obmann Norbert Prantner zur Verleihung der bronzenen Weippl-Medaille des ÖIB mit einem Ehrengeschenk der Gemeinde Zams. Er würdigte die Tätigkeit der Vereinsmitglieder für die Bienenzucht und die gesamte Umwelt und dankte für den Einsatz der Imker in den Schulen, wodurch den Kindern die Lebenswelt der Bienen mit allen Sinnen nahe gebracht werde. Besonders wurde der gute Zusammenhalt unter den Vereinsmitgliedern hervorgehoben.

WL Rosi Fellner eröffnete ihr Referat mit dem Statement: "Bienen brauchen Blüten und wir brauchen die Bienen." Untermalt mit zahlreichen brillanten Fotos führte die Referentin aus, welche Voraussetzungen die Honig- und Wildbienen für ihr Gedeihen benötigen: gute Nektar- und Pollenversorgung - reichhaltig und ganzjährig; Nisthabitate und Nistkulturen in unmittelbarer Nähe zu den Futterquellen, ...)
Dabei wurde auch nicht auf die Hummeln, die wichtigsten Blütenbestäuber bei Tomaten, vergessen. Leider wird ihr Lebensraum durch den Einsatz von Neonicotinoiden derzeit massiv bedroht (kleinere Völker, um 85% geringere Fruchtbarkeit der Königinnen).
Unter dem Titel "Sag mir, wo die Blumen sind ..." leitete WL Rosi Fellner auf das Verschwinden von zahlreichen blühenden Pflanzen und alten Obstsorten über und brachte vielfältige Beispiele, wie jeder Gartenbesitzer und Landwirt und auch die Gemeindevertretung gegenwirken können: Bauergärten und bunte Vorgartengestaltung statt Thujenhecken und Asphalt; Feldgehölze; Hecken; blühende Wegraine als Lebensraum für zahlreiche Insekten und Vögel belassen, von Mai bis August nicht mähen, sondern erst September/Oktober. Im Obstbau sollten Streuobstwiesen erhalten, Nisthilfen für Wildbienen angebracht, Blühpflanzenmischungen ausgesät und Blühstreifen an ungenutzten Randflächen belassen werden. 

         

 

 

 

     
Schriftführer Manni Ladner, Gesundheitswart Bernhard Grünauer,  

Aufmerksame Imkerinnen und Imker beim Vortrag der Referentin

Jugendwart Thomas Zangerl  

 

 
         
                     

 

 

 

     
Referentin WL Rosi Fellner  

Bei der Ansprache des Vizebürgermeisters HOL Josef Reheis

 

Vizebgm. Josef Reheis

Nach der Aufnahme der Bestellung von Ameisensäure wurde einstimmig beschlossen von der Anschaffung eines Varroa-Contollers abzusehen (zu teuer, Handhabung für ältere Imker zu schwierig) und dafür heuer den Vereinsmitgliedern ein Oxalsäureprodukt zur Nachbehandlung kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Der Obmann schloss die Generalversammlung um 23 Uhr.

Daniel Stadlwieser trat nach einjähriger Mitgliedschaft aus dem BZV Zams aus. 

2013 Die 93. Generalversammlung des BZV Zams fand am 23. März 2013 um 19:30 Uhr im Seminarraum des Hotels Jägerhof in Zams statt. Obmann Norbert Prantner konnte Vizebürgermeister Josef Reheis, Ehrenmitglied Bernhard Grünauer, den Obmann des Obst- und Gartenbauvereins Zams Bruno Wolfahrter, den am Vormittag neu gewählten Präsidenten des Landesverbandes für Bienenzucht in Tirol Reinhard Hetzenauer und 13 Imkerinnen und Imker des BZV Zams begrüßen. Alle Vereinsmitglieder waren mit dem von Schriftführer Manfred Ladner verlesenen Protokoll einverstanden.

Der Obmann führte folgende Tätigkeiten des Jahres 2012 an: Teilnahme am Frühjahrsputz; Neuwahlen bei der Bezirksimkerversammlung - unverändert, außer Dr. Bernhard Hofer als neuer Bezirksschriftführer und Hubert Achenrainer/Eva Hafele als neue Jugendreferenten im Bezirk; Ambrosiusfeier im Gasthof Thurner - neuer Teilnahmerekord; Dank an Gemeinde und Agrargemeinschaft Zams für die Vereinssubvention; Information über Erfolge der Tiroler JungimkerInnen beim 1. österr. Jungimkertreffen in Warth (1. Platz) und beim 3. Internationalen Jungimkertreffen in Prag (2. Platz in der Nationenwertung; 3., 4. und 10. Platz für Manfred Gschwentner, Hannah Wildbichler und David Mayr); Aufwendungen an Varroabekämpfungsmittel - 13 l Bienenwohl, 16 halbe Liter Bienenwohl und 9 l Ameisensäure; Teilnahme von 4 Imkern des Vereins an der Varroaschulung in Imst; Teilnahme am Vereinsstockschießen (5. Platz - Vereinsorganisator: Manfred Ladner).

Da Vereinskassier Edi Theiner verhindert war, verlas Obmann Norbert Prantner den erfreulichen Kassabericht (Jahresbilanz: +51.- Euro). Valentin Schuler und Günter Wellenzohn hatten die Kassa geprüft und in Ordnung befunden. Erwin Thurner stellte den Antrag, den Kassier und den gesamten Vorstand für die letzten 3 Vereinsjahre zu entlasten, worauf die Entlastung einstimmig erfolgte.

Die Neuwahl des Vorstandes erbrachte nur eine geringfügige Änderung: Da Günter Wellenzohn aus gesundheitlichen Gründen das Amt des Kassaprüfers zurückgelegt hatte, wurde Erwin Thurner einstimmig für die nächsten 3 Jahre zum Kassaprüfer gewählt.

Für 15-jährige Mitgliedschaft beim BZV Zams erhielt Obmann-Stellvertreter und Vereinsschriftführer Manfred Ladner aus den Händen des Obmanns eine Urkunde und ein Ehrengeschenk.

Vizebürgermeister Josef Reheis lobte in seiner Ansprache die zahlreichen Aktionen der Zammer Imkerinnen und Imker im Dienste der Gemeinschaft. Auch die Präsentation des Vereines in der eigenen Homepage wurde hervorgehoben. Besonders wichtig seien die Bienen als unverzichtbare Bestäuber der Blütenpflanzen.

Präsident Reinhard Hetzenauer referierte über das Hauptprodukt der Honigbienen unter dem Titel "Faszination Honig". In diesem sehr umfassenden Referat ging der Vortragende auf die Bestandteile des Honigs ebenso ein wie auf die Wirkung der verschiedenen Honige zur Stärkung des Menschen und beschrieb den von Ärzten und Apothekern angewandten Einsatz von Honig als Heil- und Therapiemittel. Aber auch die Hygieneverordnung und die Etikettierungsvorschrift wurden anhand praktischer Beispiele und zahlreicher Fotos erläutert. Abschließend beantwortete WL Reinhard Hetzenauer noch viele spezielle Anfragen zum Bieneprodukt Honig, zu seiner hygienischen Gewinnung, der Produktion von Cremehonig und anderem mehr.

 

         

 

       
Vizebgm. Josef Reheis; Jubilar Manfred Ladner;
  Präsident Reinhard Hetzenauer  
Norbert Prantner; Präs. Reinhard Hetzenauer
     
     
           
           
Vizebgm. Josef Reheis; Jubilar Manfred Ladner;  
Interessierte Imkerinnen und Imker des BZV Zams
     
Norbert Prantner; Präs. Reinhard Hetzenauer          

 

           

 

 

 

     
Interessierte Imkerinnen und Imker des BZV Zams  

  Präsident Reinhard Hetzenauer

 

Am Tag des Honigs, Samstag, den 7. Dezember 2013, fand um 19 Uhr in der Pfarrkirche Zams
die Ambrosiusmesse statt. Alle Imkerinnen und Imker und alle Bienenfreunde waren dazu herzlich eingeladen.
Anschließend veranstaltete der BZV Zams für die Vereinsmitglieder eine Ambrosiusfeier im
Hotel Jägerhof in Zams. Der Obmann
hielt einen Lehrvortrag zum Thema: "Das Bienenwachs und seine
Bedeutung für die Bienen und die  Menschen". In der Zammer Gemeindezeitung wurde von der Ambrosiusfeier berichtet.

 
 
 
 
 

2014 Am 29. März 2014 konnte Obmann Norbert Prantner insgesamt 22 Interessierte zur 94. Generalversammlung des BZV Zams herzlich begrüßen. Neben Bürgermeister Siegmund Geiger beehrten die GemeinderätInnen Roswitha Lentsch, Brigitte Trötzmüller und Georg Steinwender den Verein wie auch der Obmann des BZV Landeck Richard Tiefenbrunner und sein Stellvertreter Karl Schlatter. 14 aktive Vereinsmitglieder folgten ebenso aufmerksam den Ausführungen der Funktionäre wie drei Angehörige, welche sich vor allem wegen des bekannten Referenten Oberschulrat Rupert Mayr eingefunden hatten.

Der Obmann berichtete vom Verbot der Ausbringung von 3 Neonikotinoiden durch die EU bei Mais, Raps und Kürbis; von seiner Teilnahme an der Aktion "Imker in der Klasse" in allen Schulstufen der VS Landeck-Bruggen; der vorbildlichen Ausgabe aller Varroose-Behandlungsmittel durch Kassier Edmund Theiner, die dank der Subventionen der Gemeinde und der Agrargemeinschaft Zams erneut kostenlos allen Vereinsmitgliedern zur Verfügung gestellt werden konnten; dem dürftigen Honigertrag im Gemeindegebiet Zams; den 2 Jubiläumsveranstaltungen 125-Jahr-Feier des BZV Grins-Pians-Tobadill sowie dem 100-Jahr-Jubiläum in Prutz; dem Bienenfest in Kauns; der Ambrosiusmesse und der anschließenden Ambrosiusfeier im Hotel Jägerhof in Zams, am 7. Dezember 2013 mit einem Lehrvortrag des Obmanns über das "Bienenwachs und seine Bedeutung für die Bienen und die Menschen"; die Planung dieser Veranstaltung wurde in einer Vorstandssitzung am 8.11.2013 vorbesprochen. Die Bezirksversammlung fand am 4. Jänner 2014 in Landeck statt. BO Herbert Schlatter schilderte den Verlauf des Imkerjahres und wies auf die neue Etikettierungsvorschrift für Honig mit der Angabe des Herkunftslandes hin. In Vertreteung des Präsidenten sprach Vizepräsident N. Prantner über Aktuelles aus dem Landesverband und der Imkergenossenschaft, über die Imkerorganisation in Österreich, die Tiroler Imkerversicherung und die Imkerförderungen.

Nach einem kurzen Gespräch mit Bgm. Siegmund Geiger über die drohende Absiedlung von Imkern aus dem Gebiet Finais zur Errichtung eines Gewerbegebietes wurde in einer außerordentlichen Ausschusssitzung unter Beteiligung der Imker im Finais der einstimmige Beschluss gefasst, ein Schreiben an LH Günther Platter, an den zuständigen Hofrat im Landhaus, an den Präsidenten der Obst- und Gartenbauvereine OSR Rupert Mayr und an den Päsidenten des LV für Bienenzucht in Tirol DI Reinhard Hetzenauer zu senden, mit der Bitte, von einer Umwidmung abzusehen.
In der Vorstandssitzung am 7.3.2014 berichtete Obmann N. Prantner vom Ergebnis einer Unterredung mit dem Zammer Bürgermeister und seinem Stellvertreter, mit Agrargemeinschaftsobmann Ing. Josef Hammerl sowie dem Bauwerber Konrad Traxl. Bürgermeister S. Geiger bestätigte den Eingang von Unterstützungsschreiben und betonte, er sei an einer einvernehmlichen Lösung interessiert.
Agrarobmann Ing. Josef Hammerl betont, es gehe um den Erhalt von 50 Arbeitsplätzen in Zams. Konrad Traxl bestätigt, dass er anstrebe, den Betrieb mit derzeit 30 Arbeitsplätzen auszubauen, am derzeitigen Standort aber keine Erweiterungsmöglichkeit zu haben. Ing. Josef Hammerl und Konrad Traxl bieten den Imkern Andreas Trattner mit Sohn Peter und Hansjörg Doblander folgende Lösungsmöglichkeiten

  1. eine Ablösung der gesamten Anlagen nach Kostenschätzung durch einen beeideten Sachverständigen oder
  2. einen Ersatzpachtgrund am Rande der bestehenden Deponie für Bahnaushub im Finais und Übernahme der kompletten Übersiedelungskosten, wobei die Gemeinde für eine allfällig notwendige Widmung sorgen werde.

Inzwischen haben sich beide Imker für einen Verbleib auf einem Ersatzpachtgrundstück entschlossen. Sie wären natürlich lieber auf dem alten Standort verbleiben. Der BZV Zams bedankt sich bei den Verantwortlichen für die Ermöglichung dieser Ersatzlösung.

Der gesamte Vorstand bedankt sich herzlich bei Obmann-Stellvertreter Manfred Ladner, der dem Verein einen GTX-Gasverdampfer zur Strom-unabhängigen Verdampfung von Oxalsäure für die Varroa-Nachbehandlung der Völker zur Verfügung stellte. Alle Imker des BZV Zams können dieses Gerät nach einer Einschulung durch den Obmann entlehnen.

Kassabericht durch Obmann N. Prantner für den erkrankten Kassier Edmund Theiner: Jahresbilanz: +16,28 Euro). Valentin Schuler und Erwin Thurner haben die Kassa geprüft und in Ordnung befunden. Valentin Schuler stellte den Antrag, den Kassier zu entlasten, worauf die Entlastung einstimmig erfolgte.

   
     
ganz rechts: Bgm. Mag.Siegmund Geiger
 
ImkerInnen des BZV Zams
 
     
   
     
Interessierte Zuhörerschaft
 
Referent: OSR Rupert Mayr
 

Bürgermeister Siegmund Geiger bedankte sich für das Verständnis bei der Umwidmung des Gebiets Finais. Leider verfüge die Gemeinde Zams über kein anderes passendes Grundstück, das als Gewerbegebiet für Zammer Betriebe zur Verfügung gestellt werden könnte. Er versicherte, die Versprechungen des Obmanns der Agrargemeinschaft und des Bauwerbers würden sicher eingehalten. Auch die Gemeinde werde bezüglich der Widmung und Baugenehmigung alles Notwendige veranlassen.
Er zeigte Bewunderung für die Bienenzüchter und wünschte den Zammer Imkerinnen und Imkern weiterhin viel Erfolg.

OSR Rupert Mayr, der Obmann der Tiroler Obst- und Gartenbauvereine, stellte sich selber vor und bewies in seinem Referat fundierte Kenntnisse sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Bienenzucht: "Jene Kulturen, die über 4 Jahre künstlich befruchtet werden, haben keine Keimfähigkeit mehr. Das Betrillern der Blüten durch die Bienen steigert deren Keimfähigkeit." Er fordert: "Wir müssen mit allen Mittel, die wir haben, Grünlandwirtschaft, Obstbau und Imkerei miteinander verknüpfen. Wir Imker haben dabei Aufklärungsbedarf."
In einem brillanten Diavortrag wurde die Faszination, die von den Bienen ausgeht, eindrücklich dargestellt. Ganz nebenbei wurden praktische Tipps der Verwendung verschiedener Heilkräuter ebenso gegeben wie Anweisungen und Hinweise für eine erfolgreiche Bienenhaltung und -zucht.
In der anschließenden Diskussion kamen die anwesenden Imker auch auf die Probleme mit dem Flugbienenverlust durch den Einsatz von Insektiziden zu sprechen. Rupert Mayr verwendet keine Pflanzenschutzmittel und plädiert dafür, die natürlichen Helfer im Garten und im Obstbau zu unterstützen und bei der Anpflanzung durch kluge Auswahl von Nachbarpflanzen, die auf natürliche Weise Schädlinge fern halten, für gesundes Obst und Gemüse zu sorgen.

Anbei Imkerempfehlungen und Folder - Hausgärten und Streuobstwiesen, welche Rupert Mayr zur Verfügung stellte.

Abschließend lädt der Obmann zum Besuch der Zusammenkunft von ImkerInnen, ObstbäuerInnen und LandwirtInnen am Ostermontag, den 21.4.2014 in das Hotel Hirschen in Imst ein. Dort wird ab 14:30 Uhr DI Dr. Stefan Mandl, ein Großimker und Bestäubungsexperte, über die volkswirtschaftliche Bedeutung der Honigbiene und ihre Bedeutung für Obstbau, Grünlandwirtschaft und Imkerei referieren und zur Diskussion anregen.

Im Juli wurde in der Zammer Gemeindezeitung ein Artikel des Obmanns über Bienenpflanzen im Garten gedruckt.

Am Sonntag, den 7. Dezember 2014 fand um 10 Uhr in der Pfarrkirche Zams die Ambrosiusmesse statt.
Alle Imkerinnen und Imker und alle Bienenfreunde waren dazu herzlich eingeladen.

Anschließend veranstaltete der BZV Zams für die Vereinsmitglieder eine Ambrosiusfeier im Hotel Jägerhof in Zams. Der Obmann hielt einen Lehrvortrag zum Thema:
"Neues aus dem Landesverband für Bienenzucht in Tirol". Das Kurzvideo von Josef Kainzner aus dem neuen Bieneninformationsraum im Tiroler Bienenladen in Imst
fand besonders großen Anklang. Das Bienenmonitoring, wichtige Veranstaltungstermine und der neue juristische Leitfaden für Tiroler ImkerInnen bildeten weitere
Schwerpunkte des zweistündigen Referates, das auch von Bgm. Mag. Siegmund Geiger wohlwollend aufgenommen wurde
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Am 30. Dezember 2014 ist unser Vereinsmitglied Reinhard Klingseis nach kurzer, schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen. Er war 12 Jahre lang Mitglied des BZV Zams. Die Imkerkerze begleitete ihn auf seinem letzten irdischen Weg. Wir werden unseren lieben Imkerkollegen stets dankbar in Erinnerung behalten.

Am 18. Jänner ist unser Imkerkollege Andreas Trattner nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit friedlich eingeschlafen. Andreas gehörte seit 1977 dem BZV Zams und damit dem LVB für Bienenzucht in Tirol an und hat bis zu seiner Erkrankung bis zu 20 Bienenvölker an seinem Heimbienenstand in Zams/Finais betreut. Andreas wird als hilfsbereiter und liebenswürdiger Imkerkollege in unserer Erinnerung weiterleben. 

 

2015 Zur 95. Generalversammlung des BZV Zams am 28. März 2015 konnte Obmann Norbert Prantner 17 Mitglieder und 3 interessierte Gäste begrüßen. Bürgermeister Siegmund Geiger, der Referent Bezirksobmann WL Kurt Kriegl und seine Gattin Burgi wurden herzlich willkommen geheißen. Nach dem Gedenken an die beiden im vergangenen Imkerjahr verstorbenen Kollegen berichtete der Obmann vom erfreulichen Anstieg des Interesses an der Imkerei. 300 neu Imkerinnen und Imker wurden 2014 von den Lehrpersonen der Imkerschule Imst ausgebildet. Dieser Trend hält auch im heurigen Jahr an. Der Honigertrag war im vergangenen Jahr infolge des Ausbleibens der Waldtracht dürftig und nur in den Höhenlagen zufriedenstellend. Im 1. Rundschreiben des LVB wurde auf die Neuregelung der Etikettierungsvorschrift für Honig mit der verpflichtenden Angabe des Herkunftslandes auf dem Etikett hingewiesen. Im 2. Rundschreiben wurde auf den Ausbruch der Bösartigen Faulbrut im Zillertal mit 1.600 betroffenen Völkern verwiesen.

In der Ausschusssitzung vom 14.07.2014 einigte sich der Vorstand auf den Einsatz von Apilife Var, das den Mitgliedern dank der Subventionen der Gemeinde und Agrargemeinschaft Zams und einem Zugriff auf Rücklagen des Vereines kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Zentrales Thema der Ausschusssitzung vom 8.11.2014 war die Planung der Ambrosiusfeier. Für den Lehrvortrag des Obmanns einigte man sich auf eine Präsentation der neu gestalteten Räumlichkeiten des Tiroler Bienenladens in Imst und über Neues aus dem LVB mit dem Schwerpunkt auf den vom Vizepräsidenten erstellten juristischen Leitfaden für Tiroler Imkerinnen und Imker. Weiters zitiert der Obmann den Brief vom Büro des Landeshauptmann Günther Platter mit der Bitte um eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung bezüglich der Umsiedlung von 2 Bienenständen im Finais zwecks Schaffung eines Gewerbegebietes.

Die Ambrosiusmesse und die anschließende Feier im Hotel Jägerhof war mit 22 Mitgliedern bzw. Ehepartnern gut besucht, wobei auch Bgm. Siegmund Geiger uns die Ehre gab.

Kurz berichtete Obmann Norbert Prantner auch vom Bienenmonitoring in Stanz-Grins-Pians, bei dem keine plötzlichen Bienenverluste festgestellt werden konnten, wovon ein vorschriftsmäßiges Arbeiten der Obstbauern abgeleitet werden kann. Im 1. Rundschreiben des LVB 2015 teilte Präsident Reinhard Hetzenauer mit, dass uns heuer die Varroose - vor allem im östlichen Landesteil - voll erwischt habe, warnt aber vor dem Ankauf von Bienenvölkern aus dem Ausland, zumal in Süditalien, dem Überwinterungsgebiet einiger Großimker aus den Nachbarländern, der Kleine Beutenkäfer aufgetreten ist. Abschließend wurde auf die Referentenberichte bei der Generalversammlung des LVB am Vormittag desselben Tages hingewiesen: Dem Plus von 159 Imkern in Tirol stand der Abgang von 152 Völkern gegenüber. In den von der Imkerschule im Jahr 2014 untersuchten Honigen konnten keinerlei Rückstände gefunden werden. Vier neue Tiroler WL konnten nach erfolgreicher Prüfung bei der WL-Tagung in Mayrhofen das Zeugnis in Empfang nehmen: Ammon Wilfried, IM Bernhard Bichler, Kurt Kriegl und IM Klaus Steiner.

Nach dem Kassabericht, der infolge der entschuldigten Abwesenheit von Kassier Edmund Theiner vom Obmann vorgetragen wurde, und dem Bericht der Kassaprüfer, wurde der Kassier einstimmig entlastet.

Zwei neue junge Mitglieder werden heuer in den BZV Zams aufgenommen: Alexandra Haid und Edgar Trattner.

Ehrungen: Für 40jährige aktive Mitgliedschaft beim BZV Zams wurde Valentin Schuler mit einer Urkunde und einem Ehrengeschen des Vereins bedacht. Der LVB für Bienenzucht in Tirol verlieh dem langjährigen Mitglied als Dank und Anerkennung das silberne Verbandsabzeichen, das ihm gemeinsam mit einer Urkunde überreicht wurde. Manfred Ladner wurde für 17jährige aktive Mitgliedschaft beim BZV Zams sowie für 8jährige Tätigkeit als Vereinsschriftführer und 6jährige Funktion als Omann-Stellvertreter beim BZV Zams mit dem bronzenen Verbandsabzeichen und der entsprechenden Urkunde geehrt.

Bürgermeister Siegmund Geiger freute sich über die gute Kameradschaft im Verein und dass junge Imkerinnen und Imker den Verein am Leben erhalten. Er dankt allen Mitgliedern für ihre Tätigkeit zum Wohl der gesamten Gemeinde. Bezüglich der Raumordnung für das Gewerbegebiet Finais sei alles Rechtliche geregelt und der Bauwerber Konrad Traxl übernehme alle Übersiedlungskosten der Bienenhäuser auf die von der Agrargemeinschaft Zams zugewiesenen neuen Standplätze.

Der gebürtige Kärntner WL Kurt Kriegl schildert unterstützt mit zahlreichen Bildern in beeindruckender Weise von seinen Aktivitäten beim Bienenzuchtverein Seefeld im Imkerbezirk Innsbruck/Innsbruck-Land: Aufbau des Vereines mit anfangs 3 Mitgliedern in einem Heupillen; Aufbau des "Bienenhotels"; Projekt "Bienenlehrpfad Reith" - Eröffnung mit zahlreichen Ehrengästen und einer Bärengruppe; Besuch zahlreicher Kindergruppen aus Kindergärten und Schulen; Besuche aus Liechtenstein, Schweiz und Frankreich führten zu Nachfolgeprojekten in diesen Ländern; Ferienzug aus Innsbruck macht Station im Bienenhotel; Projekt "Bienenmagistrat" im Alpenzoo Innsbruck mit einem Schaubienenvolk mündet in den jährlich stattfindenden "Sumsi-Tag", bei dem auch imkerliche Produkte angeboten werden; Imker in der Schule; Teilnahme am Blumenkorso in Seefeld mit einem Imkerwagen; Ausflüge mit den Imkeinnen und Imkern des Imkerbezirks Innsbruck/Innsbruck-Land führen auch zu Imkern im benachbarten Ausland; Etablierung des Wander-Cup beim Bienenlehrpfad; Zusammenarbeit mit der Gärtnerei Seidemann beim "Tag des offenen Bienstocks"; Projekt "Bienenakademie" - Neubau eines alten Bienenhauses als Heimstätte für die Völker von 7 Neuimkern. Man kann nur bewundern mit welchem Einsatz WL Kurt Kriegl und seine Gattin zum Wohle der Imkerei und insbesondere der Neuimker tätig ist.

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Burgi Kriegl (v.li.) und aufmerksame Mitglieder   WL Kurt Kriegl zeigt zahlreiche Fotos

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WL Kurt Kriegl

Burgi Kriegl

Bgm. Siegmund Geiger

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von li.: Bgm. Geiger; Schuler; Ladner; Prantner Bronzenes Verbandsabzeichen für Manfred Ladner Silbernes Verbandsabzeichen für Valentin Schuler

Der Vereinsvorstand hat einstimmig beschlossen, zwei weitere Zammer Imker in den Verein aufzunehmen: Reinhard Tilg und Mag. Klaus Antretter.
Ende Oktober fand - wie vereinbart - die Übersiedlung der beiden Bienenhäuser im Finais statt. Vereinsmitglied Johann Haid stellte die Fotos dieser Aktion zur Verfügung.

Finais: Übersiedlung - Bienenhaus Trattner 1 Finais: Übersiedlung- Bienenhaus Trattner 2 Finais: Übersiedlung - Bienenhaus Trattner 3
Finais: Übersiedlung - Bienenhaus Trattner 4 Finais: Übersiedlung - Freistand Trattner Finais: Übersiedlung - Bienenhaus Doblander 1
Finais: Übersiedlung - Bienenhaus Doblander 2 Finais: Übersiedlung - Bienenhaus Doblander 3 Finais: Übersiedlung - Braunbär / Doblander

Am 7. Dezember wurde bei der Ambrosiusmesse des Imkerpatrons Ambrosius gedacht. Vor der anschließenden Ambrosiusfeier im Jägerhof in Zams hielt der Obmann ein Kurzreferat über "Königinnenzucht - die Hohe Schule der Imkerei". Anschließend wurde auf das Veterinärinformationssystem und die notwendige Registrierung jeder Imkerin und jedes Imkers (ab einem Bienenvolk) hingewiesen. Der Obmann übernimmt nach Sammlung der Registrierungsdaten und der Erlaubnis zur Weitergabe der Daten die Erstmeldung über den Landesverband für Bienenzucht in Tirol.

2016 Am 19. April 2016 fand im Hotel Jägerhof in Zams die Generalversammlung des BZV Zams mit Neuwahlen statt. Der vor wenigen Tagen wiedergewählte Bürgermeister von Zams Mag. Siggi Geiger wohnte ebenso der Versammlung bei wie der Obmann des Obst- und Gartenbauvereins Zams Imkerkollege Bruno Wolfahrter sowie unser Ehrenmitglied Bernhard Grünauer. Das von Schriftführer Manfred Ladner vorgelesene Protokoll des Vorjahres wurde einstimmig angenommen. Im abgelaufenen Bienenjahr konnte seit längerer Zeit wieder eine überdurchschnittliche Honigernte eingebracht werden. Der in Zams geerntete Honig war außerdem von ausgezeichneter Qualität und besonders niedrigem Wassergehalt. Beide von den Vereinsmitgliedern Erwin Thurner und Norbert Prantner bei der Tiroler Honigprämierung eingereichten Honige erhielten mit der maximalen Punktezahl von 80 Punkten die Goldmedaille. Obmann Norbert Prantner fasste zur Fortsetzung des Zammer Heimatbuches die Vereinsgeschichte von 1990 bis 2014 zusammen.

Der Obmann berichtete von einem Neuaufflammen der Bösartigen Faulbrut im Tiroler Mittelgebirge, in Kirchberg und in Reith bei Seefeld. Bei der Sanierung der Völker leistete das neue Gesundheitsmobil wertvolle Dienste. Der vom Vereinsmitglied Arnold Prantner und seinen SchülerInnen der HTL Imst für Möbelbau und Innenausbau im Tiroler Bienenladen in Imst eingebaute Bieneinformationsraum kommt sowohl bei SchülerInnen und bei Gästen sehr gut an und animiert zum Kauf von Bienenprodukten. Der Verein erwarb im Herbst 34 Liter AMO-Varroxal im Wert von € 578.- zur Varroabekämpfung und Edi Theiner nahm dankenswerterweise die Verteilung vor. Obmann Norbert Prantner bedankte sich im Namen aller Mitglieder für die Vereinssubvention seitens der Gemeinde und der Agrargemeinschaft Zams. Im 1. Meldeblock wird der Obmann die Stammdaten der ImkerInnen des BZV Zams erheben und nach deren schriftlicher Zustimmung dem LVB für Bienenzucht bis 1. April 2016 übermitteln. Die Meldung der Standorte der Bienenstände in der VIS-Datenbank ist nach Zusendung der Zugangsdaten durch jedes Mitglied selbst vorzunehmen. Ab 2017 muss jede Imkerin/ jeder Imker 2mal jährlich die Zahl der besiedelten Bienenvölker eintragen. Ab dem 1.1.2017 sind alle Bienenstände an gut sichtbarer Stelle mit der VIS-Nummer zu kennzeichnen.

Im 1. Rundschreiben des Landesverbandes 2016 berichtete Präs. Reinhard Hetzenauer von der Überbuchung der Anfängerkurse für Bienenzucht. Mehr als 300 Bewerber konnten den Kurs besuchen, ca. 1/3 davon wird tatsächlich mit der Imkerei beginnen. Der Landesverbandsbeitrag und die Versicherung wurden nicht erhöht. Leider ist im vergangenen Herbst neuerlich in Kalabrien der Kleine Bienenstockkäfer aufgetreten.

Nach Verlesung des Kassaberichtes und der Bestätigung der ordentlichen Buchführung durch Kassier Edmund Theiner stellten die Kassaprüfer Erwin Thurner und Valentin Schuler den Antrag auf Entlastung des Kassiers und des gesamten Vorstands, die einstimmig ausgesprochen wurde. Obmann Norbert Prantner bedankte sich bei allen Funktionären für ihre mehrjährige Tätigkeit und bat Herrn Bürgermeister Mag. Siggi Geiger die Neuwahlen vorzunehmen.

Nachdem nur ein Wahlvorschlag (des bisherigen Vorstands) vorlag, waren alle Mitglieder einverstanden pauschal und per Handzeichen abzustimmen.
Der Wahlvorschlag wurde einstimmig angenommen:
Obmann: Norbert Prantner
Obmann-Stv.: Manfred Ladner
Kassier: Erwin Thurner
Kassier-Stv.: Arnold Prantner
Schriftführer: Manfred Ladner
Gesundheitswart: Arnold Prantner
Jugendwart: Thomas Zangerl
Rechnungsprüfer: Edmund Theiner und Valentin Schuler

Ehrungen: Den ausgeschiedenen langjährigen Funktionären Bernhard Grünauer und Edmund Theiner wurde mit einem Präsent gedankt.

Edmund Theiner            Weippl-Medaille des Österreichischen Imkerbundes in Bronze für 50-jährige Vereins- bzw. Funktionärstätigkeit
Thomas Zangerl             Weippl-Medaille des Österreichischen Imkerbundes in Bronze für 50-jährige Vereins- bzw. Funktionärstätigkeit
Bernhard Grünauer         Urkunde und Ehrengeschenk für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft
Hanjörg Doblander         Urkunde und Ehrengeschenk für 25-jährige Vereinsmitgliedschaft
Hanjörg Doblander         Bronzene Verdienstmedaille für 25-jährige Mitgliedschaft beim Landesverband für Bienenzucht in Tirol
Johann Thurner              Urkunde und Ehrengeschenk für 25-jährige Vereinsmitgliedschaft
Johann Thurner              Bronzene Verdienstmedaille für 25-jährige Mitgliedschaft beim Landesverband für Bienenzucht in Tirol
Peter Neuner                  Urkunde und Ehrengeschenk für 15-jährige Vereinsmitgliedschaft

v.l.: S. Geiger; T. Zangerl; J. Thurner; B. Grünauer Edmund Theiner Hansjörg Doblander v.l.: Geiger, Zangerl, Thurner, Grünauer, Prantner  

Sr. Rosemarie Fleischmann von Kronburg wurde als neues Mitglied einstimmig in den BZV Zams aufgenommen.

Bürgermeister Siggi Geiger bedankte sich bei allen bisherigen Funktionären und wünschte dem neu gewählten Vorstand, dass alles weiterhin gut funktioniert, denn der Begriff "Funktionär" leite sich ja schließlich von funktionieren ab. Er sagt allen Imkerinnen und Imkern danke für ihre wertvollen Dienste für die Umwelt und ein schützenswertes Zams und wünscht auch im heurigen Jahr einen guten Honigertrag.

Obmann Norbert Prantner stellte in diesem Jahr als Wanderlehrer seine Betriebsweise vor. Dabei sollten besonders die Neuimker Tipps zur Völkerführung erhalten. Die praktische Demonstration für die Zammer JungimkerInnen findet ab dem 2. April alle 14 Tage abwechselnd am Bienenstand von Obmann Norbert Prantner im Finais bzw. am Bienenstand von Jugendwart Thomas Zangerl  in der Bachgasse statt.

Einige Wochen nach der Jahreshauptversammlung 2016 trat Frau Karoline Spiss dem Bienenzuchteverein Zams bei.

Am Sonntag, den 9. Oktober 2016 fand die diesjährige Honigprämierung des Landesverbandes der Imker in Angerberg statt. Nur wenige der eingesandten knapp 200 Honige konnten kein Qualitätsgütesiegel erhalten: Mehr als 90% der Honige wurden mit "Gold" oder "Silber" prämiert.
Alle drei Imker des BZV Zams, die ihren Honig bewerten ließen, wurden mit Gold ausgezeichnet: Johann Haid, Norbert Prantner und Erwin Thurner. 

ImkerInnen des Bezirkes Landeck erhielten  "Gold" Thurner Erwin, BZV Zams (li) Präs. Hetzenauer (re.); Obmann Ehrenstrasser (2. v. l i.)
Geehrte Imkerinnen und Imker in der Dreikleehalle Bundeshonigreferent Niklas J. Präsentation der prämierten Honige

Bei der Ambrosiusmesse am 7. Dezember wurde  der verstorbenen Mitglieder des BZV Zams gedacht. Nach der Ambrosiusfeier im Jägerhof in Zams und einem gemeinsamen Abendessen trug der Obmann für einige Imker ohne Internetzugang bzw. Computererfahrung die erforderlichen Daten ins Veterinärinformationssystem ein. Ein geselliger Huangert in der Jägerstube diente dem Erfahrungsaustausch und der Kameradschaftspflege im Verein und als Dankeschön für die Mithilfe der Imkerpartnerin/des Imkerpartners bei der Betreuung der Bienen.

Beim gemeinsamen Abendessen Adventliche Dekoration in der Jägerstube Geselliger Huangert der 25 ImkerInnen

2017 Am 24. März 2017 traf sich der Großteil der aktiven Imkerinnen und Imker des BZV Zams im Hotel Jägerhof zur 97. Generalversammlung. Vizebürgermeister Josef Reheis konnte ebenso herzlich begrüßt werden wie der Obmann des Obst- und Gartenbauvereins Zams Imkerkollege Bruno Wolfahrter und unser Ehrenmitglied Bernhard Grünauer. Das von Schriftführer Manfred Ladner vorgelesene Protokoll des Vorjahres wurde einstimmig angenommen. Auch im Bienenjahr 2016 konnte wie 2015 eine überdurchschnittliche Honigernte eingebracht werden. Der in Zams geerntete Honig war neuerlich von ausgezeichneter Qualität und besonders niedrigem Wassergehalt. Die Honige der Vereinsmitgliedern Johann Haid, Norbert Prantner und Erwin Thurner erhielten bei der Tiroler Honigprämierung in Angerberg mit der maximalen Punktezahl von 80 Punkten die Goldmedaille. Erwin Thurners Honig wurde auch bei der Honigbewertung in Wieselburg mit Gold prämiert. Herzichen Glückwunsch!

Obmann Norbert Prantner berichtete von der termin- und fristgerechtung Meldung der Wanderimker bei der BH Landeck und von der Neuaufnahme von Caroline Spiß durch den Vereinsvorstand. Aufgewandte Mittel zur Varroabekämpfung: 25l Amovarroxal und 1 Pkg Apibioxal zum Gesamtpreis von € 435,40. Die Gemeinde Zams subventionierte den Verein mit € 700.- zur Finanzierung der Bekämpfung und zur Subventionierung der Kurskosten der NeuimkerInnen. Der Obmann dankt Kassier Erwin Thurner für die Verteilung der Varroabekämpfungsmittel und das Inkasso der Verbands- und Versicherungsbeiträge. Im November 2016 erhielten alle im Verein gemeldeten aktiven ImkerInnen die Zugangsdaten zum Veterinärinformationssysten (VIS) und hatten ab dem 1.1.2017 die Standorte der Bienenvölker auf einer Karte online einzutragen. Die 1. Völkerzahlmeldung hat vom 30. 04. bis spätestens 30.06. zu erfolgen, die 2. Meldung vom 31. 10. bis zum 31.12. des laufenden Jahres. Die neue Förderperiode vom 1.8.2016 bis zum 30.6.2019 setzt zur Kleingeräteförderung die Teilnahme am Hygiene- und/oder Gesundheitsprogramm voraus (d.h. Honiguntersuchung im Förderjahr oder Besuch der 8-stündigen Varroaschulung 40%, beide Voraussetzungen erfüllt - 50% Förderung.

Die Ambrosiusfeier des BZV Zams fand am Tag des Honigs (7.12.) im Anschluss an den Gottesdienst im Jägerstüberl des Hotels Jägerhof statt. Der Omann informierte hierbei über Aktuelles. Das Essen wurde vom Verein getragen, die Getränke waren aus eigenen Kasse zu begleichen.

Obmann Norbert Prantner stellt die neuen Parameter zur Versicherung seitens des Landesverbandes bei gleichbleibendem Landesverbandsbeitrag vor: Aufgrund vermehrter Faulbrutfälle in Tirol gestalten sich die neuen Prämien, Zustimmung der Delegierten bei der Generalversammlung (die später mehrheitlich erfolgte) vorausgesetzt, wie folgt:
bis 10 Völker  € 10.-
11 bis 20 Völker € 15.-
21 bis 50 Völker € 20.-
Zugleich erhöht sich der Versicherungsschutz:
Haftpflicht von 1 Mill. auf 1,5 Mill. €
Rechtsschutz von € 40.000.- auf € 100.000
Entschädigung (Bienen, Beute, Ernte) von € 70.- auf € 115.-

Die 5 Imker im Finais hatten infolge der enormen Staubemission wegen der Deponierung von Ausbruchmaterial des Perjentunnels II und der Grabarbeiten für die Zuleitung von Wasser, Kanal, Erdgas, Strom und Internetleitung zum Gewebegebiet Finais den Großteil ihrer Völker im Spätherbst und über den Winter verloren (insgesamt 69 von 76 Völkern). Die Gemeinde Zams und der Deoniebetreiber wurden um eine Entschädigung gebeten.

Kurz wird auf die Änderung der Feuerbrandverordnung hingewiesen, nach welcher der Zeitraum, in welchem Bienen aus einm Befallsgebiet in ein Nichtbefallsgebiet nur dann verbracht werden dürfen, wenn sie zuvor 48 Stunden nicht ausgeflogen sind oder wenn sie zuvor auf eine Seehöhe von mindestens 1200m verbracht und dort für 48 Stunden gehalten wurden, auf den Zeitraum von 1. April bis 15. Juli verkürzt wurde. Außerdem wurde die Meldepflicht der geplanten Wanderung bei den Gemeinden und der Bezirkshauptmannschaft ersatzlos gestrichen.

Abschließend lädt Obmann Norbert Prantner alle interessierten Imkerinnen und Imker herzlich zur 125-Jahr-Feier des Landesverbandes für Bienenzucht und zur 75-Jahr Feier der Tiroler Imkergenossenschaft am 2. April 2017 in den Festsaal Blaike in Völs ein. Den Festvortrag hält Prof. Dr. Karl Crailsheim zum Thema "Die Ökonomie der Honigbiene. Sind Bienen sparsam?"

Nach Verlesung des Kassaberichtes und der Bestätigung der ordentlichen Buchführung durch Kassier Erwin Thurner stellten die Kassaprüfer Edmund Theiner und Valentin Schuler den Antrag auf Entlastung des Kassiers und des gesamten Vorstands, die einstimmig ausgesprochen wurde.

Die vom Vorstand vorgeschlagene und in der Einladung verkündete Erhöhung des Mitgliedsbeitrags von € 5.- auf € 8.- wurde einstimmig beschlossen.

Vizebürgermeister Josef Reheis dankte in seinen Grußworten für die Einladung, entschuldigte den verhinderten Bürgermeister und gratulierte zum ergiebigen und qualitätsvollen Honigjahr. Er sagte dem BZV Zams auch im heurigen Jahr € 500.- Grundsubvention und € 200.- außerordentliche Subvention zur Tierarzneimittelbeschaffung für die Varroabekämpfung zu. Er dankte für die jährliche Teilnahme am Frühjahrsputz im Finais und bedauerte, dass das Imkerwesen nicht immer so geschätzt werde, wie es verdient wäre.

DI Josef Gstrein, Leiter der Lanndwirtschaftlichen Lehranstalt und der Imkerschule Imst, referierte über "Aktuelle Erkenntnisse über die Biologie der Honigbiene". Der Bienenfachmann zitierte eingangs den Nobelpreisträger Karl von Frisch: "Der Bienenstaat gleicht einem Zauberbrunnen. Je mehr man daraus schöpft, dest reicher fließt er." Der Referent spannte einen Bogen der interessanten Erkenntnisse über den "Bien" (das Bienenvolk als Gesamtheit) von Aristoteles über Vergil bis zu den Bienenwissenschaftern der Neuzeit Martin Lindauer und Prof. Jürgen Tautz:
Roboterbienen erklären das Tanzverhalten der Bienen; ihr Flugverhalten kann heute mit aufgeklebten Mikrochips und modernen GPS-Geräten verfolgt werden. Die Fühler der Bienen sind ein wahres Wunderwerk. Sie dienen nicht nur zum Tasten und Riechen, sondern auch zur Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung, zur Messung des Kohlendioxidgehalts der Luft, zur Messung der elektostatischen Ladung, des Luftwiderstands und des Schalldrucks.
Die Netzaugen der Arbeitsbienen mit ihren 5000 bis 6000 Einzelaugen zeigen zwar unscharfe Bilder in der Ruhelage, liefern aber 260 Einzelbilder pro Sekunde und sind in der Landschaftswahrnehmung im Flug unübertrefflich. Die spezielle Farbwahrnehmung der Bienen erleichtert das Auffinden von Blütenpflanzen.
Besonders ausführlich behandelte DI Josef Gstrein das System der Temperaturwahrnehmung und die Steuerung der Temperatur im Bienenvolk durch Verdunstung von Wasser bzw. durch Erhöhung der Temperatur mittels der Arbeit der ausgekuppelten Flugmuskeln von sogenannten Heizerbienen. 80% des eingetragenen Honigs bzw. Futtervorrats wird alleine zum Heizen verbraucht.
Zahlreiche praktische Tipps zur Unterstützung der Bienenvölker für die anwesenden ImkerInnen und die kompetente Beantwortung einiger Anfragen  rundeten den lehrreichen Vortrag ab.

Nach der Aufnahme der gewünschten Menge von Behandlungsmitteln dankte der Obmann dem Referenten, den Ehrengästen und allen anwesenden ImkerInnen für die Teilnahme und beendete die Jahreshauptversammlung 2017.

Am 2. April 2017 wurde im Rahmen der 175-Jahr-Feier des Landesverbandes für Bienenzucht dem Obmann des BZV Zams Norbert Prantner als Dank und Anerkennung für seine langjährige vorbildliche Tätigkeit als Imker und für seine Verdienste um die Bienenzucht in Tirol das goldene Verbandsabeichen verliehen.

 
LK-Präs. J. Hechenberger, Helmut Wucherer, Erich Wolf, Helmut Scheiber, Josef Senn, Hermann Dünser, Norbert Prantner, Ludwig File, Klara I   LK-Präs. Josef Hechenberger, Honiglönigin Klara I, Norbert Prantner, LH-Stellvertreter Josef Geisler, Sumsi

Am 22. August 2017 ist unser Vereinsmitglied Franz Haid plötzlich und unerwartet zum Herrn heimgekehrt. Er war 40 Jahre lang Mitglied des BZV Zams. Franz wurde für seine Verdienst als Imker und Funktionär vom Landesverband für Bienenzucht in Tirol mit der bronzenen und 2011 mit der silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Die Imkerkerze begleitete ihn auf seinem letzten irdischen Weg. Wir werden unseren lieben Imkerkollegen stets dankbar in Erinnerung behalten.

Günther Wellenzohn, 24 Jahre lang Mitglied des BZV Zams, ist nach längerer Krankheit im 80. Lebensjahr friedlich eingeschlafen. Als kreativer Bastler hat Günther jedem interessierten Imker - Jahr vor Erfindung des GTX-Verdampfers - sein selbst entwickeltes Oxalsäure-Verdampfungsgerät mit Gasbrenner und Luftpumpe zur Verfügung gestellt. Die Imkerkerze begleitete ihn auf seinem letzten irdischen Weg. Wir werden unseren hilfsbereiten Imkerkollegen stets dankbar in Erinnerung behalten.